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  • : Man denkt, man versteht die Welt nicht mehr, wenn man sich heute die Gesellschaft, die Politik, das Arbeitsumfeld und vieles mehr betrachtet. Sind wir alle der Spielball von Politikern, Unternehmern, Institutionen? Über diese und andere Gegebenheiten unserer Tage wird hier berichtet. Wir möchten Interessierte einladen, uns bei unseren Gedanken über die Politik, Meinungsmache, Korruption uvm. zu begleiten.
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1. November 2013 5 01 /11 /November /2013 11:07

Die Wellen schlagen hoch, seitdem sich heraus gestellt hat, daß sogar Angela Merkels Handy abgehört wurde. Aber da reiht sie sich ja eigentlich nur in eine  lange Liste von deutschen und europäischen Politikern ein. Selbst der Papst soll nun betroffen sein.
Man meint immer, die Politiker in Berlin seien völlig abgehoben, haben keine Beziehung mehr zum Volk.
Aber man muß zugeben, daß Merkel doch einige gewöhnliche Züge an den Tag legt und sich emotional wie auch zwischenmenschlich gar nicht so sehr vom Volk unterscheidet.
Sie spielt wie dieses gerne mit dem Begriff Freund. Gewichtet ihn wie Lieschen Müller.
Obwohl sie  wissen müßte, daß wahre Freundschaft so selten ist, wie grüner Stuhlgang.

Zudem scheint sie, wie man an der Empörung über das abhören ihres Handys, aber auch an ihren permanenten Attacken auf ihr Handy bei Bundestagssitzungen erkennen kann, eine ebenso intime Beziehung zu ihrem Mobiltelefon zu haben, wie der Rest des Volkes.
Und da kann einem schon mal die Galle hoch kommen, wenn dieser Fetisch beschmutzt wird.

Aber schön und gut, wahre Freundschaften können auch wieder gekittet werden!
Und als Chefin der größten Dependance der USA in Europa möchte man auch nicht in Ungnade fallen.

Aber Mist, im Moment ist es im Bundestag ja noch möglich, ohne Probleme einen Untersuchungsausschuß anzuberaumen.
Und genau das wird Merkel wohl auch entwichen sein, als sie von Ströbeles Plänen hörte, Snowden womöglich nach Deutschland ein zu fliegen.
"Mist! Mist! Mist!" 

Sicher, er wird nicht kommen, aber allein die Zusammenarbeit mit Amerikas Staatsverbrecher No.1 wird ihr einige Scherereien einbringen.
Denen sie sich wohl nicht entziehen kann. Denn das Gras, das ihr Innenminster über die Angelegenheit pflanzen wollte, ist nicht aufgegangen. Und Ströbeles Aktion könnte dem ganzen noch einmal eine Wende geben, die ihr sehr unangenehm ist.
Denn selbst Ströbeles Aussage, daß Angela Merkel und die Deutschen immer noch bespitzelt würden, wenn Edward Snowden nicht wäre, wird das erhitzte Volk nicht so ohne weiteres hin nehmen.
Es wird niemand so dumm sein und annehmen, daß die NSA jetzt Däumchen dreht.

Für die Regierung und die Presse ist dieser ganze Aufruhr aber dennoch gar nicht mal so schlecht. Kann man sich derweil ohne allzu große Aufmerksamkeit beim Volk den Koalitionsverhandlungen widmen und Kompromisse finden, die man den Menschen dann vollmundig als Errungenschaft verkauft.

Ja es sind bewegte Zeiten. Aber eigentlich ist es wie immer. Wir sind schließlich alle nur Menschen, die glücklich sind, wenn alles seinen Gang geht.
Und das Handy immer genug Saft hat.

 

U.E.

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Published by Gisi & Wolle
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Aufgelesen

Falsches Spiel mit tunesischen Pflegeschülern

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=18340#more-18340

Weisheiten

„Die Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich hingenommen."


Arthur Schopenhauer

Ein Kreuz für die Demokratie

"Heißa, es ist Wahltag." wird die Zeitung fürs Fußvolk der Demokratie wohl einen Tag vorher in ihrer bundesweit kostenlosen Ausgabe als Aufmacher liefern.
Und die Mutti der Nation wird uns auf ihre gewohnt zurück haltende Art auf Seite 1 entgegen lächeln.
Das mag der Deutsche!
Denn was nützt ein Strahlemann von Bundeskanzler, der sein Volk verrät und sich dann an die Oligarchen verdingt?
Da ist einem eine Frau, ein Mensch wie du und ich, schon lieber. Zudem eine Frau mit Durchblick, die weiß, was am besten fürs Deutsche Volk ist. Die sich nicht beirren läßt, wenn es um den Deutschen Aufschwung geht und sich auch nicht davor scheut, Tacheles zu reden, wenn es um den Preis für blühende Märkte geht.
Ja, die Deutschen lieben diese Frau, die sich aus der Uckermark aufmachte, um im Westen dem Wohle des Deutschen Volkes zu dienen. Und für blühende Landschaften zu sorgen.
Und das tolle, diese blühenden Landschaften wird es bald Europa- weit geben: Mutti hat es sich auf die Fahnen geschrieben, ihre Werte nicht für sich zu behalten, einem einzigen Land zu vermitteln.
Denn Deutschland ist jetzt Europa und Europa Deutschland. Und wer eine Währung hat, hat auch eine gemeinsame Wirtschafts- und Geldpolitik!
Hat Verantwortung für alle im Verbund.
Und auch für diese ethischen Maßstäbe lieben wir sie.
Wer böse war und immer über seine Verhältnisse gelebt hat,, muß dann auch mal sparen.
Aber die jungen Menschen in diesen Ländern verstehen sicher, daß ihre Zukunftsperspektiven momentan gerade mal nicht so gut sind.

Denn am Ende warten ja die blühenden Landschaften.

 

 Man wird unschwer meinen Zynismus aus diesen Zeile heraus gehört haben. Zumindest der Leser, der  etwas kritischer durchs Leben geht, als die Allgemeinheit. Der eher hellhörig als hörig die ganzen Ereignisse dieser Tage in Politik  und Wirtschaft betrachtet.
Denn das Märchen von Mutti, das sicher durch ihren Vergleich mit der schwäbischen Hausfrau im Jahre 2008 entstanden ist zeigt, daß oft gesagtes irgendwann zur Realität für die Menschen wird.
Und mir kommt es vor, als wenn das in Deutschland recht fix geht. Denn wie kann es angehen, daß diese Frau von den Deutschen völlig außerhalb ihre Wirkungsraumes und abgetrennt von der Partei und deren agieren, wahrgenommen wird?
Einige werden die Antwort kennen.
Wer nicht, sollte sich einmal meine Gedanken zu den Wahlen im Folgenden durch lesen.

 

Wahlen in Zeiten des Mainstreams