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  • : Man denkt, man versteht die Welt nicht mehr, wenn man sich heute die Gesellschaft, die Politik, das Arbeitsumfeld und vieles mehr betrachtet. Sind wir alle der Spielball von Politikern, Unternehmern, Institutionen? Über diese und andere Gegebenheiten unserer Tage wird hier berichtet. Wir möchten Interessierte einladen, uns bei unseren Gedanken über die Politik, Meinungsmache, Korruption uvm. zu begleiten.
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28. Februar 2013 4 28 /02 /Februar /2013 13:11

Man könnte es nicht glauben, wenn man es nicht selbst immer wieder erleben würde. Der Raubbau am Deutschen Volke geht weiter und da läßt man sich selbst  von bevorstehenden Wahlen nicht beeindrucken. Die Spitzenpolitiker- Regulierer ist wohl treffender - lassen es sich nicht nehmen, auch in der Wahlkampf- Phase, wo der Bürger besonders hellhörig sein sollte, weiter am Sozialabbau unseres Lande zu arbeiten.

Aber sie gehen wohl recht in der Annahme, daß das Volk kein bißchen hellhörig ist. Denn der Same vom Facharbeitermangel ist ja schon lange gesät. Wurde auch schon mehrmals bewässert.
Und bekommt jetzt eben nur seine letzte Düngung, damit die Ernte möglichst rasch
eingefahren werden kann.


Daß diesmal sogar der SPD- Kanzlerkandidat Steinbrück  mit seinem unqualifizierten Kommentar zu Berlusconi und Grillo aufgrund ihrer Wahlergebnisse der Frau v.d. Leyen Schützenhilfe leistet, mag Zufall sein.  

Aber die Meldung, daß die "Verordnung" zur Öffnung des Deutschen Arbeitsmarktes auch für nicht Studierte von Frau v.d. Leyen nun auf den Wege gebracht wurde, hätte den Deutschen Bürger sowieso nicht mehr sonderlich berührt.
 

 

Also war Ablenkung gar nicht mehr nötig, Herr Steinbrück!

Der Facharbeitermangel ist, wie eigentlich schon hinlänglich bekannt sein müßte, an den Haaren herbei gezogen. Ein weiteres Instrument, um das Lohnniveau der Deutschen durch billige Konkurrenz weiter in den Keller zu treiben.
Und bezeichnenderweise wird die Arbeitsagentur, die heute nahezu ausschließlich mit Zeitarbeitsfirmen zusammen arbeitet, ihre Kunden zu diesen abschiebt und dazu nötigt, prekäre Jobs anzunehmen, auch mit der Abwicklung der ausländischen Facharbeiter beauftragt.

Die einen werden in Billiglöhne gedrängt, andere zur eventuellen weiteren Läuterung in HartzIV gesteckt. Und die billigen ausländischen Fachkräfte werden in den Unternehmen  installiert, damit diese auch dem letzten renitenten Mitarbeiter, der die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt hat, leichter die rote Karte zeigen können.

Ich weiß nicht, ob es zum Volk schon durch gedrungen ist, aber eine langjährige Betriebszugehörigkeit, vermeintliche Unersetzbarkeit oder das duzen mit dem Betriebsleiter ist heute kein Garant mehr für die Sicherung des Arbeitsplatzes.
Jeder, ob Facharbeiter, Akademiker oder sonstige Arbeitnehmer, können heute vom Unternehmen entsorgt werden. Und dann ganz leicht innerhalb eines Jahres sozial so weit absteigen, daß sie von den Gewinnern des Systems zu dessen Verlierern werden.
Eben zu jenen, auf die sie sonst Nachmittags im TV immer nur verächtlich herab geschaut haben.
 

 

Ich denke, daß diese Menschen ihre ganz eigene Meinung zum  Facharbeitermangel haben.

 

U. Eden

 

 

Lesenswert auch die Kommentare zu diesem Artikel der FAZ, die wieder einmal zeigen, daß die Leser eine ganz andere Meinung haben als das Blatt.

 

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/nicht-eu-auslaender-fachkraefte-sollen-leichter-nach-deutschland-kommen-12096252.html

 

 

 

 

 

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Published by Gisi & Wolle
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Aufgelesen

Falsches Spiel mit tunesischen Pflegeschülern

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=18340#more-18340

Weisheiten

„Die Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich hingenommen."


Arthur Schopenhauer

Ein Kreuz für die Demokratie

"Heißa, es ist Wahltag." wird die Zeitung fürs Fußvolk der Demokratie wohl einen Tag vorher in ihrer bundesweit kostenlosen Ausgabe als Aufmacher liefern.
Und die Mutti der Nation wird uns auf ihre gewohnt zurück haltende Art auf Seite 1 entgegen lächeln.
Das mag der Deutsche!
Denn was nützt ein Strahlemann von Bundeskanzler, der sein Volk verrät und sich dann an die Oligarchen verdingt?
Da ist einem eine Frau, ein Mensch wie du und ich, schon lieber. Zudem eine Frau mit Durchblick, die weiß, was am besten fürs Deutsche Volk ist. Die sich nicht beirren läßt, wenn es um den Deutschen Aufschwung geht und sich auch nicht davor scheut, Tacheles zu reden, wenn es um den Preis für blühende Märkte geht.
Ja, die Deutschen lieben diese Frau, die sich aus der Uckermark aufmachte, um im Westen dem Wohle des Deutschen Volkes zu dienen. Und für blühende Landschaften zu sorgen.
Und das tolle, diese blühenden Landschaften wird es bald Europa- weit geben: Mutti hat es sich auf die Fahnen geschrieben, ihre Werte nicht für sich zu behalten, einem einzigen Land zu vermitteln.
Denn Deutschland ist jetzt Europa und Europa Deutschland. Und wer eine Währung hat, hat auch eine gemeinsame Wirtschafts- und Geldpolitik!
Hat Verantwortung für alle im Verbund.
Und auch für diese ethischen Maßstäbe lieben wir sie.
Wer böse war und immer über seine Verhältnisse gelebt hat,, muß dann auch mal sparen.
Aber die jungen Menschen in diesen Ländern verstehen sicher, daß ihre Zukunftsperspektiven momentan gerade mal nicht so gut sind.

Denn am Ende warten ja die blühenden Landschaften.

 

 Man wird unschwer meinen Zynismus aus diesen Zeile heraus gehört haben. Zumindest der Leser, der  etwas kritischer durchs Leben geht, als die Allgemeinheit. Der eher hellhörig als hörig die ganzen Ereignisse dieser Tage in Politik  und Wirtschaft betrachtet.
Denn das Märchen von Mutti, das sicher durch ihren Vergleich mit der schwäbischen Hausfrau im Jahre 2008 entstanden ist zeigt, daß oft gesagtes irgendwann zur Realität für die Menschen wird.
Und mir kommt es vor, als wenn das in Deutschland recht fix geht. Denn wie kann es angehen, daß diese Frau von den Deutschen völlig außerhalb ihre Wirkungsraumes und abgetrennt von der Partei und deren agieren, wahrgenommen wird?
Einige werden die Antwort kennen.
Wer nicht, sollte sich einmal meine Gedanken zu den Wahlen im Folgenden durch lesen.

 

Wahlen in Zeiten des Mainstreams