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  • : Man denkt, man versteht die Welt nicht mehr, wenn man sich heute die Gesellschaft, die Politik, das Arbeitsumfeld und vieles mehr betrachtet. Sind wir alle der Spielball von Politikern, Unternehmern, Institutionen? Über diese und andere Gegebenheiten unserer Tage wird hier berichtet. Wir möchten Interessierte einladen, uns bei unseren Gedanken über die Politik, Meinungsmache, Korruption uvm. zu begleiten.
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19. Februar 2011 6 19 /02 /Februar /2011 05:37

 

Die Welt steht vor einem Wandel. Tunesien, Ägypten, Jordanien, Lybien, Jemen, Bahrain, Iran, große Teile der Arabischen Welt, des  Nahen Ostens, begehren auf und wollen es sich nicht mehr gefallen lassen, teils mit westlicher Unterstützung, von ihren Regierungen geknechtet, unterdrückt und in Armut gehalten zu werden.

Ein erbärmliches Dasein zu führen, während die herrschende Schicht ihres Landes ein Leben in ausuferndem Reichtum führt.

Wenn auch  diverse Quellen gerade jetzt wieder der Öffentlichkeit vermitteln wollen, daß wir rosigen Zeiten entgegen gehen, steht vor all dem gigantischen Wohlstand aber wohl erst einmal der Aufstand der Armen in den südlichen Hemisphären.
Gestern bekam ich eine Unterhaltung von Kollegen über das faule, gewalttätige Volk in Afrika mit, „die an ihrem ganzen Dilemma selbst schuld seien und sich gefälligst selbst zu helfen hätten.“

Und das machen sie jetzt ja wohl.

 

Zwar ist noch nicht abzusehen, in wie weit sich der Flächenbrand  auf die ganz armen afrikanischen Länder ausbreitet und wie sich das ganze überhaupt entwickelt. Aber es tut sich zumindest in Nordafrika etwas und unsere Politiker sind endlich einmal gezwungen, ihre Scheinheiligkeit abzulegen, was die Regierungen der arabischen Welt angeht.

 

Aber wer Öl und Bodenschätze hat, ist entweder ein Freund, den man umschleimen muß oder aber ein Terrorist, der den Weltfrieden bedroht.

Das wird heute zum Glück immer mehr Menschen bewußt und die Politiker kommen zunehmend in Bedrängnis.
Gerade auch an den Reaktionen der Deutschen Politiker auf die Vorgänge in Ägypten, sah man die Tage, wie sie zähneknirschend etwas von der ihnen so fremden Moral wieder geben mußten.

Zeit für ein Umdenken, sollte man annehmen.

 

Aber dafür ist die Verrohung wohl zu weit fortgeschritten, das Weltbild dieser Menschen von Macht und Geldgier zu stark geprägt.

Und ihr Vermögen,  den Hunger der Welt zu steuern, zu groß.

 

Zu rosigen Zeiten, zu einem weltweiten Reichtum, ist es also noch weit hin.

 

Aber wer will das eigentlich?
Wir streben ja alle nach einem Mindestmaß an Luxus.

 

In diesem Zusammenhang eine sehr interessante ... Dokumentation möchte ich es einmal nennen.

http://www.nachdenkseiten.de/upload/ppt/110217_Vermoegensverteilung_Luxus_pur.pps

 

Und der Artikel dazu auf den Nachdenkseiten:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=8380

 

WL

 

Weltbank warnt vor Hungerkrise

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/634403/Weltbank-warnt-vor-Hungerkrise?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

 

 

 

Rosige Zeiten – Die ganze Welt wird reich sein

http://diepresse.com/home/import/seite1/635433/Prognose_Die-ganze-Welt-wird-reich-sein?_vl_backlink=/home/index.do

 

 

 

 

 

 

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Published by Gisi & Wolle
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Aufgelesen

Falsches Spiel mit tunesischen Pflegeschülern

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=18340#more-18340

Weisheiten

„Die Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich hingenommen."


Arthur Schopenhauer

Ein Kreuz für die Demokratie

"Heißa, es ist Wahltag." wird die Zeitung fürs Fußvolk der Demokratie wohl einen Tag vorher in ihrer bundesweit kostenlosen Ausgabe als Aufmacher liefern.
Und die Mutti der Nation wird uns auf ihre gewohnt zurück haltende Art auf Seite 1 entgegen lächeln.
Das mag der Deutsche!
Denn was nützt ein Strahlemann von Bundeskanzler, der sein Volk verrät und sich dann an die Oligarchen verdingt?
Da ist einem eine Frau, ein Mensch wie du und ich, schon lieber. Zudem eine Frau mit Durchblick, die weiß, was am besten fürs Deutsche Volk ist. Die sich nicht beirren läßt, wenn es um den Deutschen Aufschwung geht und sich auch nicht davor scheut, Tacheles zu reden, wenn es um den Preis für blühende Märkte geht.
Ja, die Deutschen lieben diese Frau, die sich aus der Uckermark aufmachte, um im Westen dem Wohle des Deutschen Volkes zu dienen. Und für blühende Landschaften zu sorgen.
Und das tolle, diese blühenden Landschaften wird es bald Europa- weit geben: Mutti hat es sich auf die Fahnen geschrieben, ihre Werte nicht für sich zu behalten, einem einzigen Land zu vermitteln.
Denn Deutschland ist jetzt Europa und Europa Deutschland. Und wer eine Währung hat, hat auch eine gemeinsame Wirtschafts- und Geldpolitik!
Hat Verantwortung für alle im Verbund.
Und auch für diese ethischen Maßstäbe lieben wir sie.
Wer böse war und immer über seine Verhältnisse gelebt hat,, muß dann auch mal sparen.
Aber die jungen Menschen in diesen Ländern verstehen sicher, daß ihre Zukunftsperspektiven momentan gerade mal nicht so gut sind.

Denn am Ende warten ja die blühenden Landschaften.

 

 Man wird unschwer meinen Zynismus aus diesen Zeile heraus gehört haben. Zumindest der Leser, der  etwas kritischer durchs Leben geht, als die Allgemeinheit. Der eher hellhörig als hörig die ganzen Ereignisse dieser Tage in Politik  und Wirtschaft betrachtet.
Denn das Märchen von Mutti, das sicher durch ihren Vergleich mit der schwäbischen Hausfrau im Jahre 2008 entstanden ist zeigt, daß oft gesagtes irgendwann zur Realität für die Menschen wird.
Und mir kommt es vor, als wenn das in Deutschland recht fix geht. Denn wie kann es angehen, daß diese Frau von den Deutschen völlig außerhalb ihre Wirkungsraumes und abgetrennt von der Partei und deren agieren, wahrgenommen wird?
Einige werden die Antwort kennen.
Wer nicht, sollte sich einmal meine Gedanken zu den Wahlen im Folgenden durch lesen.

 

Wahlen in Zeiten des Mainstreams