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  • : Man denkt, man versteht die Welt nicht mehr, wenn man sich heute die Gesellschaft, die Politik, das Arbeitsumfeld und vieles mehr betrachtet. Sind wir alle der Spielball von Politikern, Unternehmern, Institutionen? Über diese und andere Gegebenheiten unserer Tage wird hier berichtet. Wir möchten Interessierte einladen, uns bei unseren Gedanken über die Politik, Meinungsmache, Korruption uvm. zu begleiten.
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4. Januar 2011 2 04 /01 /Januar /2011 18:11

Moin Moin,

 

da, hast Du aber ein ganz schönes Ding ausgegraben, Wolle. Meine Güte! Ich meine, man weiß ja doch, das wir durch Meinungsmache und Werbung allenthalben manipuliert werden, aber dass es schon so schlimm ist, hätte ich nicht gedacht. Auf der anderen Seite, wenn ich es mir recht überlege, es leuchtet absolut ein. Im gewissen Sinne ist ein Politiker auch nichts anderes als eine Tube Zahnpasta . Und wenn man uns die verkaufen will, engagiert man am besten eine PR-Agentur. Was die mit der angenommenen Tube Zahnpasta, können, können die natürlich auch mit einem Politiker, einem politischen Programm, einem Pharmaprodukt usw usf.

Und Dauerberieselung mit Werbespots in TV und Radio, Anzeigen in Zeitungen oder auch gekaufte Artikel mit gekaufter Expertenmeinung, Plakaten und sonstiger Werbung überall, tut ein übriges und macht die Menschen letztendlich mürbe.

Und nach einer gewissen Zeit, ist das Schlimme nicht mehr schlimm, und der Skandal eben keiner mehr. So was nennt man, nett formuliert „Meinungsmache“ aber eigentlich ist es schlichtweg „Gehirnwäsche“.

Da hilft wohl nur, noch öfter die Medien abschalten, sich die Dinge bewusst machen und immer hinterfragen. Und von dem, was man nicht versteht, die Finger lassen. Und sich auf seinen „gesunden Menschenverstand“ verlassen.

 

Ach ja,  es ist auch nicht immer so, dass die Mehrheit automatisch Recht hat.

 

Dieser neuerliche Fund von Dioxin in Tierfutter gibt mir auch wieder gehörig zu denken. Ich esse ja schon lange kaum noch Fleisch, da ich diese sogenannte „Fleischproduktion“ - schon allein dieses Wort ist schrecklich – aus vielen Gründen, total ablehne.

Das fängt beim Tierschutz an, geht über die Mast mit Arzneimitteln/Antibiotika, über den Landschaftsschutz usw usf. Es gibt tausend gute Gründe keine Tierprodukte mehr zu kaufen und zu konsumieren, und jeder Einzelne davon ist ein guter Grund.

Was uns da als Fleisch verkauft wird, entpuppt sich in zunehmenden Maße als Gesundheitsgefährdung. Und schmecken tut das Zeug auch nicht mehr. Überhaupt, was sich da so alles „Lebensmittel“ nennt. Wenn man auf so manchem Fertiggericht – die Dinger heißen so, weil sie einen echt fertig machen – an Inhaltsstoffen aufgeführt wird, ist eine Sammlung aus vielen E-Stoffen, Glutamat, Zucker- und/oder Zuckerersatz, Salz, verschiedene Fette und Öle, Farbstoffen und Aromen. Allein vom lesen wird einem  übel und es ist für mich kein Wunder, das viele Menschen davon krank werden.

Allmählich überlege ich ernsthaft, ob ich mich nicht mal näher mit den Veganern befasse.

 

Wolle, hast Du diese Geschichte mit Facebook gelesen? Zwei neue Investoren und schon schnellt der Wert dieses Sozial- Network auf 50 Milliarden Dollar hoch. Was kann denn diese Seite so interessant machen? Es können doch nur die Nutzerdaten sein? Oder? Was meinst Du?

 

Für heute soll es das gewesen sein – ich muss für den morgigen Tag noch so einiges vorbereiten.

 

Liebe Grüße

                                                Gisi

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Published by Gisi & Wolle
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Aufgelesen

Falsches Spiel mit tunesischen Pflegeschülern

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=18340#more-18340

Weisheiten

„Die Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich hingenommen."


Arthur Schopenhauer

Ein Kreuz für die Demokratie

"Heißa, es ist Wahltag." wird die Zeitung fürs Fußvolk der Demokratie wohl einen Tag vorher in ihrer bundesweit kostenlosen Ausgabe als Aufmacher liefern.
Und die Mutti der Nation wird uns auf ihre gewohnt zurück haltende Art auf Seite 1 entgegen lächeln.
Das mag der Deutsche!
Denn was nützt ein Strahlemann von Bundeskanzler, der sein Volk verrät und sich dann an die Oligarchen verdingt?
Da ist einem eine Frau, ein Mensch wie du und ich, schon lieber. Zudem eine Frau mit Durchblick, die weiß, was am besten fürs Deutsche Volk ist. Die sich nicht beirren läßt, wenn es um den Deutschen Aufschwung geht und sich auch nicht davor scheut, Tacheles zu reden, wenn es um den Preis für blühende Märkte geht.
Ja, die Deutschen lieben diese Frau, die sich aus der Uckermark aufmachte, um im Westen dem Wohle des Deutschen Volkes zu dienen. Und für blühende Landschaften zu sorgen.
Und das tolle, diese blühenden Landschaften wird es bald Europa- weit geben: Mutti hat es sich auf die Fahnen geschrieben, ihre Werte nicht für sich zu behalten, einem einzigen Land zu vermitteln.
Denn Deutschland ist jetzt Europa und Europa Deutschland. Und wer eine Währung hat, hat auch eine gemeinsame Wirtschafts- und Geldpolitik!
Hat Verantwortung für alle im Verbund.
Und auch für diese ethischen Maßstäbe lieben wir sie.
Wer böse war und immer über seine Verhältnisse gelebt hat,, muß dann auch mal sparen.
Aber die jungen Menschen in diesen Ländern verstehen sicher, daß ihre Zukunftsperspektiven momentan gerade mal nicht so gut sind.

Denn am Ende warten ja die blühenden Landschaften.

 

 Man wird unschwer meinen Zynismus aus diesen Zeile heraus gehört haben. Zumindest der Leser, der  etwas kritischer durchs Leben geht, als die Allgemeinheit. Der eher hellhörig als hörig die ganzen Ereignisse dieser Tage in Politik  und Wirtschaft betrachtet.
Denn das Märchen von Mutti, das sicher durch ihren Vergleich mit der schwäbischen Hausfrau im Jahre 2008 entstanden ist zeigt, daß oft gesagtes irgendwann zur Realität für die Menschen wird.
Und mir kommt es vor, als wenn das in Deutschland recht fix geht. Denn wie kann es angehen, daß diese Frau von den Deutschen völlig außerhalb ihre Wirkungsraumes und abgetrennt von der Partei und deren agieren, wahrgenommen wird?
Einige werden die Antwort kennen.
Wer nicht, sollte sich einmal meine Gedanken zu den Wahlen im Folgenden durch lesen.

 

Wahlen in Zeiten des Mainstreams