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  • : Man denkt, man versteht die Welt nicht mehr, wenn man sich heute die Gesellschaft, die Politik, das Arbeitsumfeld und vieles mehr betrachtet. Sind wir alle der Spielball von Politikern, Unternehmern, Institutionen? Über diese und andere Gegebenheiten unserer Tage wird hier berichtet. Wir möchten Interessierte einladen, uns bei unseren Gedanken über die Politik, Meinungsmache, Korruption uvm. zu begleiten.
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8. Februar 2011 2 08 /02 /Februar /2011 06:24

Leider müssen wir unsere Konversation für eine momentan noch unbestimmte Zeit unterbrechen.

Dennoch möchte ich hier weiter ab und zu meine Gedanken zu diversen Geschehnissen wiedergeben.

Und Gisi denke ich wohl auch...

 

 

 

Mal ein Wort zur Gorch Fock...

 

Wer die Geschehnisse um den Tod der jungen Kadettin im November auf der Gorch Fock verfolgt hat, wird vielleicht schon den Kopf geschüttelt haben. Denn die Presse  hat sich in ihrer unerbärmlichen primitiven Art sofort darauf gestürzt.

Und wie immer ungeachtet der Gefühle der engeren Familie und Freunde der Verunglückten, für die das alles unfaßbar sein muß.

 

Was leider schon länger Praxis, aber in diesem Fall dennoch bemerkenswert ist, ist der Umstand, daß Boulevard- und die vermeintlich anspruchsvolle Presse da in ein Horn blasen.

Nach dem neuerlichen Bericht einer Zeitung war die Kadettin mit lediglich 1 Meter 58 und 83 Kilogramm viel zu schwer, um ihren Dienst auf den Masten der Gorch Fock überhaupt hätte ausführen dürfen.

Unter anderem war zu lesen: „Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet“.

 

Das wird sie heute scheinbar gerne mal, wenn nur auf der Müllkippe ein Sack mit Unrat brennt.

 

Denn eben jene Zeitung, die heraus bekommen haben will, daß es sich bei der Kadettin um eine Kleinwüchsige mit abnormalen Proportionen gehandelt habe, war keine andere als die Bildzeitung.

Aber der Springer- Verlag punktete mit seiner Welt ja letztens schon, in der die Gorch Fock als  größter schwimmender Puff Deutschlands bezeichnet wurde.
Und wenn die es sogar schreibt, muß ja etwas dran sein!

So haben es auch die meisten Tageszeitungen und Magazine nahezu wortwörtlich übernommen.

 

Für Leser alternativer Medien, wie etwa dem Blog hier, den Nachdenkseiten, Spiegelfechter und anderen, ist „die Welt“ natürlich bekannt als manipulative Meinungsschleuder.

Aber es gibt heute immer noch Millionen von Menschen in unserem Land, die die Welt, Spiegel, den Stern und ein paar andere, als Gegenpool zur Boulevardpresse sehen.

Ohne überhaupt zu ahnen, daß die sich alle in die Tasche arbeiten.

 

Und deshalb hat sich bei mir irgendwo im Hinterhopf eingenistet, daß an dieser ganzen Sache, die ja letztendlich auf den so erfolgversprechenden  Verteidigungminister zu Guttenberg zurück fällt, etwas faul sein könnte.

 

Daß diese Regierung über Leichen gehen könnte, wenn ihre Macht einmal bröckelt, habe ich bereits befürchtet. Zwar hat man sich Standbeine in der Banken-, der  Atom-, Hotel- und  anderen Industrie- und Wirtschaftsbereichen geschaffen. In denen es sich später einmal mit der „Rendite“ und Millionengehältern gut leben läßt. Aber das ist später.

 

Und der Theodor mit Gattin wird heute als Kanzler gehandelt...

Sollte also heute diskreditiert werden.

 

Wenn so etwas überhaupt möglich ist in einer aufgeklärten und eigentlich guten Welt. Wo Medienkonzerne sich für hungernde Kinder und Politiker sich für die vernachlässigte Hartz IV Brut einsetzen.

Da kann es  so viel Schlechtigkeit doch eigentlich nicht geben.

Odäärrrr?

 

Wl

 

 

 

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Published by Gisi & Wolle
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Aufgelesen

Falsches Spiel mit tunesischen Pflegeschülern

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=18340#more-18340

Weisheiten

„Die Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich hingenommen."


Arthur Schopenhauer

Ein Kreuz für die Demokratie

"Heißa, es ist Wahltag." wird die Zeitung fürs Fußvolk der Demokratie wohl einen Tag vorher in ihrer bundesweit kostenlosen Ausgabe als Aufmacher liefern.
Und die Mutti der Nation wird uns auf ihre gewohnt zurück haltende Art auf Seite 1 entgegen lächeln.
Das mag der Deutsche!
Denn was nützt ein Strahlemann von Bundeskanzler, der sein Volk verrät und sich dann an die Oligarchen verdingt?
Da ist einem eine Frau, ein Mensch wie du und ich, schon lieber. Zudem eine Frau mit Durchblick, die weiß, was am besten fürs Deutsche Volk ist. Die sich nicht beirren läßt, wenn es um den Deutschen Aufschwung geht und sich auch nicht davor scheut, Tacheles zu reden, wenn es um den Preis für blühende Märkte geht.
Ja, die Deutschen lieben diese Frau, die sich aus der Uckermark aufmachte, um im Westen dem Wohle des Deutschen Volkes zu dienen. Und für blühende Landschaften zu sorgen.
Und das tolle, diese blühenden Landschaften wird es bald Europa- weit geben: Mutti hat es sich auf die Fahnen geschrieben, ihre Werte nicht für sich zu behalten, einem einzigen Land zu vermitteln.
Denn Deutschland ist jetzt Europa und Europa Deutschland. Und wer eine Währung hat, hat auch eine gemeinsame Wirtschafts- und Geldpolitik!
Hat Verantwortung für alle im Verbund.
Und auch für diese ethischen Maßstäbe lieben wir sie.
Wer böse war und immer über seine Verhältnisse gelebt hat,, muß dann auch mal sparen.
Aber die jungen Menschen in diesen Ländern verstehen sicher, daß ihre Zukunftsperspektiven momentan gerade mal nicht so gut sind.

Denn am Ende warten ja die blühenden Landschaften.

 

 Man wird unschwer meinen Zynismus aus diesen Zeile heraus gehört haben. Zumindest der Leser, der  etwas kritischer durchs Leben geht, als die Allgemeinheit. Der eher hellhörig als hörig die ganzen Ereignisse dieser Tage in Politik  und Wirtschaft betrachtet.
Denn das Märchen von Mutti, das sicher durch ihren Vergleich mit der schwäbischen Hausfrau im Jahre 2008 entstanden ist zeigt, daß oft gesagtes irgendwann zur Realität für die Menschen wird.
Und mir kommt es vor, als wenn das in Deutschland recht fix geht. Denn wie kann es angehen, daß diese Frau von den Deutschen völlig außerhalb ihre Wirkungsraumes und abgetrennt von der Partei und deren agieren, wahrgenommen wird?
Einige werden die Antwort kennen.
Wer nicht, sollte sich einmal meine Gedanken zu den Wahlen im Folgenden durch lesen.

 

Wahlen in Zeiten des Mainstreams