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  • : Man denkt, man versteht die Welt nicht mehr, wenn man sich heute die Gesellschaft, die Politik, das Arbeitsumfeld und vieles mehr betrachtet. Sind wir alle der Spielball von Politikern, Unternehmern, Institutionen? Über diese und andere Gegebenheiten unserer Tage wird hier berichtet. Wir möchten Interessierte einladen, uns bei unseren Gedanken über die Politik, Meinungsmache, Korruption uvm. zu begleiten.
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19. Dezember 2011 1 19 /12 /Dezember /2011 07:59

Eigentlich ist der Ausspruch ja untrennbar mit Großbritannien verbunden. Mit dem Engländer und seinem Anspruch auf die eigenen vier Wände. Die bei ihm wohl einen ganz eigenen Stellenwert einnehmen. 

Doch das Recht auf Schutz und Unantastbarkeit des Privatlebens ist doch eigentlich in jeder Verfassung irgendwie festgelegt.

Und wohl jeder Mensch, weltweit, identifiziert sich doch darin mit dem Engländer, daß dieser persönliche Bereich etwas ganz besonderes ist.

Da muß das Heim auch nicht unbedingt ein beschauliches Reihenhaus in irgendeinem Londoner Vorort sein.

 

Die eigenen vier Wände sind tabu für Außenstehende. Man kann schalten und walten wie einem beliebt, seine ganze Persönlichkeit in die Gestaltung dieses Bereichs einbringen.

Sich ein gemütliches Heim schaffen.

Sich über die Welt da draußen Gedanken machen und auch mal seinem Frust über Vorgesetzte, Nachbarn, Freunde... die einem übel mitgespielt haben, Luft machen.


Sie ist also ganz wichtig, diese Privatsphäre.


 

Doch so privat, wie man es von den Engländern kennt und auch für sich persönlich beansprucht, ist das ganze heute gar nicht mehr.

Die individuelle Gestaltungsmöglichkeit wird z.B. durch das uniforme Angebot an Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen sehr stark eingeschränkt.

Das freie Entfalten der Persönlichkeit ebenfalls, denn die Informationen zu Gut und Böse zu Lustig und Abstoßend - eben zur Meinungsbildung jeglicher Art - werden von außen gezielt eingeschleust.

Und erzeugen eine erhebliche Gleichschaltung der Menschen auch im privaten Bereich. 

Wohl dem, der jetzt an Orwell denkt.

 

Wie weit das heute fortgeschritten ist, wird im folgenden Blog von Jacob Jung wieder einmal hervorragend erklärt.

 

 

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Published by Gisi & Wolle
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Falsches Spiel mit tunesischen Pflegeschülern

 

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Weisheiten

„Die Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich hingenommen."


Arthur Schopenhauer

Ein Kreuz für die Demokratie

"Heißa, es ist Wahltag." wird die Zeitung fürs Fußvolk der Demokratie wohl einen Tag vorher in ihrer bundesweit kostenlosen Ausgabe als Aufmacher liefern.
Und die Mutti der Nation wird uns auf ihre gewohnt zurück haltende Art auf Seite 1 entgegen lächeln.
Das mag der Deutsche!
Denn was nützt ein Strahlemann von Bundeskanzler, der sein Volk verrät und sich dann an die Oligarchen verdingt?
Da ist einem eine Frau, ein Mensch wie du und ich, schon lieber. Zudem eine Frau mit Durchblick, die weiß, was am besten fürs Deutsche Volk ist. Die sich nicht beirren läßt, wenn es um den Deutschen Aufschwung geht und sich auch nicht davor scheut, Tacheles zu reden, wenn es um den Preis für blühende Märkte geht.
Ja, die Deutschen lieben diese Frau, die sich aus der Uckermark aufmachte, um im Westen dem Wohle des Deutschen Volkes zu dienen. Und für blühende Landschaften zu sorgen.
Und das tolle, diese blühenden Landschaften wird es bald Europa- weit geben: Mutti hat es sich auf die Fahnen geschrieben, ihre Werte nicht für sich zu behalten, einem einzigen Land zu vermitteln.
Denn Deutschland ist jetzt Europa und Europa Deutschland. Und wer eine Währung hat, hat auch eine gemeinsame Wirtschafts- und Geldpolitik!
Hat Verantwortung für alle im Verbund.
Und auch für diese ethischen Maßstäbe lieben wir sie.
Wer böse war und immer über seine Verhältnisse gelebt hat,, muß dann auch mal sparen.
Aber die jungen Menschen in diesen Ländern verstehen sicher, daß ihre Zukunftsperspektiven momentan gerade mal nicht so gut sind.

Denn am Ende warten ja die blühenden Landschaften.

 

 Man wird unschwer meinen Zynismus aus diesen Zeile heraus gehört haben. Zumindest der Leser, der  etwas kritischer durchs Leben geht, als die Allgemeinheit. Der eher hellhörig als hörig die ganzen Ereignisse dieser Tage in Politik  und Wirtschaft betrachtet.
Denn das Märchen von Mutti, das sicher durch ihren Vergleich mit der schwäbischen Hausfrau im Jahre 2008 entstanden ist zeigt, daß oft gesagtes irgendwann zur Realität für die Menschen wird.
Und mir kommt es vor, als wenn das in Deutschland recht fix geht. Denn wie kann es angehen, daß diese Frau von den Deutschen völlig außerhalb ihre Wirkungsraumes und abgetrennt von der Partei und deren agieren, wahrgenommen wird?
Einige werden die Antwort kennen.
Wer nicht, sollte sich einmal meine Gedanken zu den Wahlen im Folgenden durch lesen.

 

Wahlen in Zeiten des Mainstreams