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  • : Man denkt, man versteht die Welt nicht mehr, wenn man sich heute die Gesellschaft, die Politik, das Arbeitsumfeld und vieles mehr betrachtet. Sind wir alle der Spielball von Politikern, Unternehmern, Institutionen? Über diese und andere Gegebenheiten unserer Tage wird hier berichtet. Wir möchten Interessierte einladen, uns bei unseren Gedanken über die Politik, Meinungsmache, Korruption uvm. zu begleiten.
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12. Januar 2013 6 12 /01 /Januar /2013 05:50

Es ist ein Unding, was in Deutschen Landen mit den Kindern  abgeht.
Kindern der unteren Gesellschaftsschicht, der "Faulen und Drückeberger", fehlt es an Fürsorge und  kultureller Bildung.
Und die gesamte Kindheit wächst, wie wir kürzlich erfahren  mußten, mit fragwürdigen und rassistischen Begriffen wie Neger, Negerkönig, Menschenfresser und wichsen  auf.

Unsere Kleinen sind also vor seelischen Schäden, selbst durch Märchenbücher, nicht gefeit.
Wie gut, daß wir Frauen in der Politik haben, denen am Wohle unserer Kinder liegt.

Nach den Wohltaten der Arbeits-, Sozial- und Kindergeldministerin von der Leyen, die vielen Kindern benachteiligter Familien in unserem Lande einen warmen Bildungsregen beschert hat, hat uns nun auch noch die  Ammenliebe einer Mutter namens Christina Schröder, ihres  Amtes Familienministerin, für das Thema der sprachlichen Verrohung durch die Kinderliteratur sensibel gemacht.
Wie schön!

Und  das Ausland lacht sich wohl gerade mal wieder über das selbst ernannte Volk der Dichter und Denker kaputt.

Aber eigentlich ist es doch geil, daß die Jugend heute genau das bekommt, was sie scheinbar braucht. Die deutsche Rechtschreibung ist den Dummen angepaßt worden. Und nun werden die Bücher, wird unser Kulturgut Literatur, noch von den Tretminen befreit.

Mich erinnert das ein wenig an die Kampfhund- Debatte und -Praxis. Diese Hunde sind gefährlich, also schaffen wir sie ab.

Problem gelöst!

Nach dieser Weisheit sollte man doch einfach auch Begriffe des Drogenmillieus aus dem Wortschatz streichen. Ebenso könnte man jeweils die Unworte des Jahres, sowie Neoliberalismus, Globalität, HartzIV, Kapitalismus, GEZ, Zwangsabgabe, GEMA, Radikalismus, Raubrittertum u.v.m. ausmerzen.
Und schon hätten wir weitere Probleme gelöst!

Die Kriminellen, das eigentliche Übel hinter dem Ganzen, würden zwar nicht davon berührt.
Die Verrohung unserer Kinder wäre ebenfalls nicht so wirklich gestoppt.  

Aber wir hätten durch dieses minimale mehr an Verdummung in ganz kurzer Zeit eine wirklich zufriedene, homogene Gesellschaft.

 

 

Oder einfacher: Laßt uns doch allzu stark infizierte Bücher verbrennen und die digitalen Datenbestände mittels eines Virus auf den neuen Stand bringen!

Ich frage mich gerade, ist das ganze nun Dummheit, eine weitere Variante gesteuerter Verblödung oder Egalisierung?
Oder einfach nur dem Winterloch 2013 zuzuschreiben?

"Sommerloch", "Winterloch" und "alternativlos" sollte man im Dienste der Sache aber natürlich von dieser Praxis unberührt lassen.


U. Eden

 

 

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/nach-neger-verlag-streicht-auch-wichsen-aus-der-kleinen-hexe-a-876749.html

 

 

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Published by U. Eden
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Aufgelesen

Falsches Spiel mit tunesischen Pflegeschülern

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=18340#more-18340

Weisheiten

„Die Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich hingenommen."


Arthur Schopenhauer

Ein Kreuz für die Demokratie

"Heißa, es ist Wahltag." wird die Zeitung fürs Fußvolk der Demokratie wohl einen Tag vorher in ihrer bundesweit kostenlosen Ausgabe als Aufmacher liefern.
Und die Mutti der Nation wird uns auf ihre gewohnt zurück haltende Art auf Seite 1 entgegen lächeln.
Das mag der Deutsche!
Denn was nützt ein Strahlemann von Bundeskanzler, der sein Volk verrät und sich dann an die Oligarchen verdingt?
Da ist einem eine Frau, ein Mensch wie du und ich, schon lieber. Zudem eine Frau mit Durchblick, die weiß, was am besten fürs Deutsche Volk ist. Die sich nicht beirren läßt, wenn es um den Deutschen Aufschwung geht und sich auch nicht davor scheut, Tacheles zu reden, wenn es um den Preis für blühende Märkte geht.
Ja, die Deutschen lieben diese Frau, die sich aus der Uckermark aufmachte, um im Westen dem Wohle des Deutschen Volkes zu dienen. Und für blühende Landschaften zu sorgen.
Und das tolle, diese blühenden Landschaften wird es bald Europa- weit geben: Mutti hat es sich auf die Fahnen geschrieben, ihre Werte nicht für sich zu behalten, einem einzigen Land zu vermitteln.
Denn Deutschland ist jetzt Europa und Europa Deutschland. Und wer eine Währung hat, hat auch eine gemeinsame Wirtschafts- und Geldpolitik!
Hat Verantwortung für alle im Verbund.
Und auch für diese ethischen Maßstäbe lieben wir sie.
Wer böse war und immer über seine Verhältnisse gelebt hat,, muß dann auch mal sparen.
Aber die jungen Menschen in diesen Ländern verstehen sicher, daß ihre Zukunftsperspektiven momentan gerade mal nicht so gut sind.

Denn am Ende warten ja die blühenden Landschaften.

 

 Man wird unschwer meinen Zynismus aus diesen Zeile heraus gehört haben. Zumindest der Leser, der  etwas kritischer durchs Leben geht, als die Allgemeinheit. Der eher hellhörig als hörig die ganzen Ereignisse dieser Tage in Politik  und Wirtschaft betrachtet.
Denn das Märchen von Mutti, das sicher durch ihren Vergleich mit der schwäbischen Hausfrau im Jahre 2008 entstanden ist zeigt, daß oft gesagtes irgendwann zur Realität für die Menschen wird.
Und mir kommt es vor, als wenn das in Deutschland recht fix geht. Denn wie kann es angehen, daß diese Frau von den Deutschen völlig außerhalb ihre Wirkungsraumes und abgetrennt von der Partei und deren agieren, wahrgenommen wird?
Einige werden die Antwort kennen.
Wer nicht, sollte sich einmal meine Gedanken zu den Wahlen im Folgenden durch lesen.

 

Wahlen in Zeiten des Mainstreams