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  • : Man denkt, man versteht die Welt nicht mehr, wenn man sich heute die Gesellschaft, die Politik, das Arbeitsumfeld und vieles mehr betrachtet. Sind wir alle der Spielball von Politikern, Unternehmern, Institutionen? Über diese und andere Gegebenheiten unserer Tage wird hier berichtet. Wir möchten Interessierte einladen, uns bei unseren Gedanken über die Politik, Meinungsmache, Korruption uvm. zu begleiten.
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9. Januar 2011 7 09 /01 /Januar /2011 17:08

 

Hi Gisi,

 

Bruck_7kl.jpgits Weekend – und  leider schon bald wieder vorbei. Gestern war ich in Bruckhausen, einem Stadtteil Duisburgs, ganz dicht am Thyssen Krupp Stahlwerk gelegen. Eigentlich ist er nur durch eine Mauer vom riesigen Werk des Stahlgiganten getrennt.
Das ist Industriegeschichte pur, kann ich Dir sagen.

Leider aber ist dieser Stadtteil. wie andere bedauerlicherweise in Duisburg auch, absolut verwahrlost und heruntergekommen.

Ob das jetzt von der Stadt gesteuert ist oder mit der Lage zu tun hat, vermag ich nicht zu beurteilen. 

Doch die Stadt ist schon seit einiger Zeit daran, diesen Schandfleck zu beseitigen.

An Stelle des Wohngebietes, soll dort ein riesiger Grüngürtel entstehen.

Also alles soll weg und einer großen Wiese Platz machen.

Ich selbst habe davon erst die Tage gehört und hatte sogleich das Bedürfnis, mir das einmal anzusehen. Und so habe ich mich mit zwei Bekannten, bewaffnet mit Fotoapparaten, gestern d ahin aufgemacht.Bruck 4kl

Eigentlich stehe ich nicht so auf Verrottetes, aber das ganze Klima in Bruckhausen hat mich stark beeindruck t.

Ich hätte nicht gedacht, daß Menschen heute noch unter derartigen Verhältnissen in unserem Land leben.  
So schienen die Stadtreinigung, die Müllabfuhr, wie auch die meisten Unternehmen und  Geschäfte des Einzelhandels,  diesem Stadtteil schon lange den Rücken gekehrt zu haben. 

Und ihn heute ebenso zu vernachlässigen, wie wohl auch die verbliebenen 7000 Menschen, die dort noch leben sollen. Denen bleibt aber wohl nichts anderes übrig. Ich habe hier mal ein paar Bilder eingeflochten.

 

Ja, die Politiker werden heute durch die PR gemacht.. Nicht, was sie reden, bewegt die Menschen, sondern, wie sie sich in der Öffentlichkeit geben. Genauer gesagt, wie sie dort dargestellt werden.

Denn anderen glaubt man ja bekanntlich mehr...

 

Es gibt da so eine Ministerin in unserem Lande, die ist unheimlich erfolgreich bei der Beseitigung der Arbeitslosigkeit und  hat ein sehr weiches Herz für Hartz IV Kinder. Nicht aber für deren arbeitsscheue und meist asoziale Eltern.

 

Bruck 5klAn anderer Stelle ist hier  ja schon berichtet worden, wie sie ihren Erfolg, der im Grunde ja nur eine Umschichtung von halbwegs gut verdienenden zu Niedriglohnempfängern ist, verkauft.

Nämlich mittels irrealen Statistiken und durch Zuhilfenahme von PR- Leuten und -Agenturen, die wohl größtenteils damit beauftragt sind, sie und ihre Arbeit ins rechte Licht zu setzen.

Laut Welt online vom Herbst vergangenen Jahres, beschäftigt sie in ihrem Arbeitsministerium allein 37 Leute, die  für Presse und Öffentlichkeitsarbeit zuständig sind.  Und  hatte derzeit wohl gerade zusätzlich Ausschau nach 3 weiteren PR-Agenturen gehalten, die an ihrer Selbstdarstellung arbeiten sollen.

Für so ein Mist ist Kohle da!

 

Da muß man sich wirklich fragen, in was für einem Staat wir leben. Und wer der deutsche Bürger ist, daß er sich so verarschen läßt.

 

Wer noch einmal nachlesen möchte, wie da manipuliert wird ...

http://www.flegel-g.de/queen.html

 

„Ja, Du hast Recht, wir übernehmen viele der Sitten und Gebräuche aus Amerika – dem „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“. Unbegrenzt in jede Richtung. Für die kleinen Leute, eher die Richtung in unbegrenzte Tiefen und das ohne soziales Netz, funktionierende Krankenversicherung, Rentenversicherung usw. Und wenn man die Richtung sieht die Gesundheitsminister Rösler (FDP) einschlägt, sind wir wohl auch da auf dem Weg zu „amerikanischen Verhältnissen“ “

Gisi, das hat alles mit dem schlanken Staat zu tun, in dem alles den Bürgern aufgebürdet wird. Soll das Volk sich doch selbst um sein Auskommen   und um seine sozialen Belange kümmern!

Und am Ende hängt das alles mit der angestrebten neuen Weltordnung zusammen. Beobachtet man doch, daß der Trend in vielen westlichen Ländern dahin geht, das Volk zur dummen und überaus billigen Arbeiterschicht zu degradieren. Jene, die in der heutigen Welt mit ihrer ganzen Automatisierung noch ein Arbeitsplatz finden! Denn für alle ist eh keine Arbeit mehr da.

 

Bruck_6kl.jpg


Und wer da durchs Sieb fällt, hat eben bei den Regierungen verschissen. Tut mir leid, die Wortwahl Gisi,  aber wer diese Leute heute schon wie nichtsnutzigen Pöbel behandelt, wird unser einst blühendes und weltweit vorbildliches Sozialsystem irgendwann völlig abschaffen. Viel braucht es dazu ja nicht mehr.

„Glaube nie einer Statistik...“, das soll laut vielfacher Zitate  von Churchill kommen. Ist aber keineswegs belegt.

 

Das mit dem Fleisch essen möchte ich jetzt mal so stehen lassen. „Der Mensch ernährt sich nicht vom Brot allein...“  ;)

 


Momentan wird ja auch schon wieder allerorten berichtet, daß die Dioxinbelastung ja gar nicht soo tragisch ist, weil die Mindestwerte ja doch sehr sehr niedrig angelegt sind.

Nicht, daß ich das glaube, ich vermute vielmehr auch hier wieder eine großangelegte PR- Aktion.

Aber lassen wir uns doch einfach überraschen, ob sie es schaffen,  das Volk auf ein „gesundes“ Maß zu dezimieren. Oder ob den Neugeborenen demnächst  ein weiteres Auge oder ein zusätzlicher Arme wächst.

Hats ja alles schon gegeben.
Wenn ich auch wieder nicht auf alles  in deiner Mail eingegangen bin, möchte ich das jetzt so stehen lassen. Ich wünsch dir noch einen schönen Sonntagabend.

 

 

Gruß Wolle

 

 

 

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Published by Gisi & Wolle
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Aufgelesen

Falsches Spiel mit tunesischen Pflegeschülern

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=18340#more-18340

Weisheiten

„Die Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich hingenommen."


Arthur Schopenhauer

Ein Kreuz für die Demokratie

"Heißa, es ist Wahltag." wird die Zeitung fürs Fußvolk der Demokratie wohl einen Tag vorher in ihrer bundesweit kostenlosen Ausgabe als Aufmacher liefern.
Und die Mutti der Nation wird uns auf ihre gewohnt zurück haltende Art auf Seite 1 entgegen lächeln.
Das mag der Deutsche!
Denn was nützt ein Strahlemann von Bundeskanzler, der sein Volk verrät und sich dann an die Oligarchen verdingt?
Da ist einem eine Frau, ein Mensch wie du und ich, schon lieber. Zudem eine Frau mit Durchblick, die weiß, was am besten fürs Deutsche Volk ist. Die sich nicht beirren läßt, wenn es um den Deutschen Aufschwung geht und sich auch nicht davor scheut, Tacheles zu reden, wenn es um den Preis für blühende Märkte geht.
Ja, die Deutschen lieben diese Frau, die sich aus der Uckermark aufmachte, um im Westen dem Wohle des Deutschen Volkes zu dienen. Und für blühende Landschaften zu sorgen.
Und das tolle, diese blühenden Landschaften wird es bald Europa- weit geben: Mutti hat es sich auf die Fahnen geschrieben, ihre Werte nicht für sich zu behalten, einem einzigen Land zu vermitteln.
Denn Deutschland ist jetzt Europa und Europa Deutschland. Und wer eine Währung hat, hat auch eine gemeinsame Wirtschafts- und Geldpolitik!
Hat Verantwortung für alle im Verbund.
Und auch für diese ethischen Maßstäbe lieben wir sie.
Wer böse war und immer über seine Verhältnisse gelebt hat,, muß dann auch mal sparen.
Aber die jungen Menschen in diesen Ländern verstehen sicher, daß ihre Zukunftsperspektiven momentan gerade mal nicht so gut sind.

Denn am Ende warten ja die blühenden Landschaften.

 

 Man wird unschwer meinen Zynismus aus diesen Zeile heraus gehört haben. Zumindest der Leser, der  etwas kritischer durchs Leben geht, als die Allgemeinheit. Der eher hellhörig als hörig die ganzen Ereignisse dieser Tage in Politik  und Wirtschaft betrachtet.
Denn das Märchen von Mutti, das sicher durch ihren Vergleich mit der schwäbischen Hausfrau im Jahre 2008 entstanden ist zeigt, daß oft gesagtes irgendwann zur Realität für die Menschen wird.
Und mir kommt es vor, als wenn das in Deutschland recht fix geht. Denn wie kann es angehen, daß diese Frau von den Deutschen völlig außerhalb ihre Wirkungsraumes und abgetrennt von der Partei und deren agieren, wahrgenommen wird?
Einige werden die Antwort kennen.
Wer nicht, sollte sich einmal meine Gedanken zu den Wahlen im Folgenden durch lesen.

 

Wahlen in Zeiten des Mainstreams