Overblog Folge diesem Blog
Edit post Administration Create my blog

  • : Whats-matter.over-blog.de
  • : Man denkt, man versteht die Welt nicht mehr, wenn man sich heute die Gesellschaft, die Politik, das Arbeitsumfeld und vieles mehr betrachtet. Sind wir alle der Spielball von Politikern, Unternehmern, Institutionen? Über diese und andere Gegebenheiten unserer Tage wird hier berichtet. Wir möchten Interessierte einladen, uns bei unseren Gedanken über die Politik, Meinungsmache, Korruption uvm. zu begleiten.
  • Kontakt
5. März 2012 1 05 /03 /März /2012 04:52

Beim Großteil der deutschen Bevölkerung ist es trotz der ständig weiter ansteigenden Verarmung der Menschen immer noch nicht angekommen, daß die Regierung gegen das Volk arbeitet.
Der Aufschwung ist da, sicher.
Aber wir merken es nicht.
Und die schwarzen Wolken, die bei der Konjunktur schon wieder am Himmel aufziehen, kann die Mehrheit auch nicht kratzen. Denn die hat eh schon seit Jahren immer weniger im Portemonnaie. Und da nützt auch alles reden der Politiker, das uns suggerieren soll, daß es uns Deutschen doch gut geht, nichts.
Gut gegenüber anderen Ländern!
Aber das ist auch ein Mittel, um das Volk zu verarsch...
Denn durch deutschen Druck werden diesen anderen Ländern Spardiktate aufgezwängt, deren Wirtschaft in die Knie gezwungen und Millionen Menschen ihrer Existenz und Lebensgrundlage beraubt. Die Kinder in der Schule vor Hunger umkippen läßt.

    
Wer sich die Ansichten der Menschen in seinem Umfeld zu diesen Themen betrachtet, der müßte eigentlich die Hoffnung aufgeben, daß der Deutsche ein vernunftbegabter Mensch ist.
Und man möchte ihn, eingelullt in sein Weltbild von Seifenopern, von Hartz IV-, Koch- und Auswanderer- Storys, die er alltäglich an seinem Altar in HD - Qualität einnimmt, sich selbst überlassen.

Ist er doch noch nicht einmal in der Lage, kritisch zu hinterfragen, was da eigentlich Tag für Tag auf seine Sinne einströmt. Und warum.
Der Mensch sollte doch fähig sein, zu selektieren, was für ihn wichtig ist und was absolut unsinnig.
Informationen  rational zu konsumieren...

Aber das ist nicht mehr der Fall bei einem Großteil unserer Bevölkerung.

Wichtig ist, was einem ständig vorgekaut wird - und wenn es auch noch so fern von seinem eigenen Leben ist. Und seinen Erfahrungen, seinem Alltag, absolut widerspricht.

Wieso sollte man solchen Menschen, die es nicht anders wollen, also immer wieder nahe bringen wollen, daß es eine Wahrheit, eine Wirklichkeit hinter diesem Weltbild von Plattheiten und gesteuerten Informationen gibt, die wesentlich logischer und verständlicher ist?

Ja, daß es überhaupt so etwas wie ein Weltbild, eine Ideologie gibt, der auch sie ohne es zu wissen anhängen. 
Und nicht alles, was um sie herum geschieht, reiner Zufall ist.

Vielleicht, weil da noch ein letzter Funken Hoffnung ist, daß die Menschen aus eigenem Ansporn heraus kritikfähig werden können.
Daß sie zu selektieren vermögen, wofür es sich wirklich lohnt, auf die Barrikaden zu gehen. Und wenn es auch nur der Aufstand im Kopf ist.

Eine Publikation von Verdi über die Eurokrise läßt zudem ein wenig Hoffnung aufkommen, daß beim Deutschen doch noch nicht Hopfen und Malz verloren ist.
Daß er vielleicht doch noch in der Lage ist, über seinen Tellerrand der Belanglosigkeiten zu schauen.
Und der ein oder andere eventuell doch noch etwas von seiner Apathie verlieren könnte.



www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/12_02_Eurokrise_ohne_Ende.pdf

 

U.E.

Diesen Post teilen

Repost 0
Published by Gisi & Wolle
Kommentiere diesen Post

Kommentare

Aufgelesen

Falsches Spiel mit tunesischen Pflegeschülern

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=18340#more-18340

Weisheiten

„Die Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich hingenommen."


Arthur Schopenhauer

Ein Kreuz für die Demokratie

"Heißa, es ist Wahltag." wird die Zeitung fürs Fußvolk der Demokratie wohl einen Tag vorher in ihrer bundesweit kostenlosen Ausgabe als Aufmacher liefern.
Und die Mutti der Nation wird uns auf ihre gewohnt zurück haltende Art auf Seite 1 entgegen lächeln.
Das mag der Deutsche!
Denn was nützt ein Strahlemann von Bundeskanzler, der sein Volk verrät und sich dann an die Oligarchen verdingt?
Da ist einem eine Frau, ein Mensch wie du und ich, schon lieber. Zudem eine Frau mit Durchblick, die weiß, was am besten fürs Deutsche Volk ist. Die sich nicht beirren läßt, wenn es um den Deutschen Aufschwung geht und sich auch nicht davor scheut, Tacheles zu reden, wenn es um den Preis für blühende Märkte geht.
Ja, die Deutschen lieben diese Frau, die sich aus der Uckermark aufmachte, um im Westen dem Wohle des Deutschen Volkes zu dienen. Und für blühende Landschaften zu sorgen.
Und das tolle, diese blühenden Landschaften wird es bald Europa- weit geben: Mutti hat es sich auf die Fahnen geschrieben, ihre Werte nicht für sich zu behalten, einem einzigen Land zu vermitteln.
Denn Deutschland ist jetzt Europa und Europa Deutschland. Und wer eine Währung hat, hat auch eine gemeinsame Wirtschafts- und Geldpolitik!
Hat Verantwortung für alle im Verbund.
Und auch für diese ethischen Maßstäbe lieben wir sie.
Wer böse war und immer über seine Verhältnisse gelebt hat,, muß dann auch mal sparen.
Aber die jungen Menschen in diesen Ländern verstehen sicher, daß ihre Zukunftsperspektiven momentan gerade mal nicht so gut sind.

Denn am Ende warten ja die blühenden Landschaften.

 

 Man wird unschwer meinen Zynismus aus diesen Zeile heraus gehört haben. Zumindest der Leser, der  etwas kritischer durchs Leben geht, als die Allgemeinheit. Der eher hellhörig als hörig die ganzen Ereignisse dieser Tage in Politik  und Wirtschaft betrachtet.
Denn das Märchen von Mutti, das sicher durch ihren Vergleich mit der schwäbischen Hausfrau im Jahre 2008 entstanden ist zeigt, daß oft gesagtes irgendwann zur Realität für die Menschen wird.
Und mir kommt es vor, als wenn das in Deutschland recht fix geht. Denn wie kann es angehen, daß diese Frau von den Deutschen völlig außerhalb ihre Wirkungsraumes und abgetrennt von der Partei und deren agieren, wahrgenommen wird?
Einige werden die Antwort kennen.
Wer nicht, sollte sich einmal meine Gedanken zu den Wahlen im Folgenden durch lesen.

 

Wahlen in Zeiten des Mainstreams