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  • : Man denkt, man versteht die Welt nicht mehr, wenn man sich heute die Gesellschaft, die Politik, das Arbeitsumfeld und vieles mehr betrachtet. Sind wir alle der Spielball von Politikern, Unternehmern, Institutionen? Über diese und andere Gegebenheiten unserer Tage wird hier berichtet. Wir möchten Interessierte einladen, uns bei unseren Gedanken über die Politik, Meinungsmache, Korruption uvm. zu begleiten.
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25. April 2011 1 25 /04 /April /2011 00:00

Am 24.04.2011 17:15, schrieb Gisi

Hallo Wolle,

der Artikel ist nicht sehr lang, aber mal wieder eine eindringliche Warnung. Ich habe ihn gerne gelesen, denn ich denke (auch ohne diese TV-Sendung zu kennen) der Schreiber hat in vielem einfach recht.

lieben Gruß Gisi


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,757054,00.html



Hallo Gisi,

Rach der Restauranttester ist eine Sendung, wo ein vermeintlich erfolgreicher Sternekoch herunter gekommene Restaurants in wenigen Tagen aufmotzt bzw. total umgestaltet. Und den Inhabern, egal wie fundiert ihre Kentnisse und Kochkünste sind, das Rüstzeug an die Hand gibt, um künftig erfolgreich zu sein. Am Ende kommen dann bei der Neueröffnung entweder viele neugierige Leute/Gäste und feiern das neue Restaurant. Oder aber, es wird eine Testesser- Mannschaft zum kostenlosen Essen vorher und nachher eingeladen.
Und Rach hat dann meist nach 3- 5 Tagen aus einem absolut unrentablen (Saustall) ein Luxusrestaurant gemacht. ;)

Doch ich frage mich schon länger, wer da plötzlich hingehen sollte, wenn er gesehen hat, was für Ferkel da in der Küche tätig sind.
Und da es bei dem ja auch um Quoten geht, war es natürlich absehbar, daß er so etwas mal mit asozialen HartzIV Empfängern macht. Die kommen immer gut im Fernsehen. Zeigt es dem restlichen Pöbel doch, daß die arbeiten können, wenn sie wollen!
Unsere Gesellschaft ist ganz schön gesunken, kann ich dir sagen.
Etwas mehr sexuelle Enthemmung und ich kann mir vorstellen, daß es genau so in Sodom und Gomorrha ausgesehen hat.
http://www.katholisch.de/19514.html .
Ist zwar für Kinder, aber nicht uninteressant...
Ich habe mal einen (christl.) Roman gelesen, der in dieser Zeit gespielt hat.
Durchaus vorstellbar, daß der Mensch auch im gesamten derart ausufern kann... Aber die Kanaanäer haben ja in sog. Stadtstaaten, aber mit den Israeliten in einem Land, gelebt. Also wird der Baalskult sich auch gegen den
Gottesglauben der Israeliten - und umgekehrt - hoch geschaukelt haben.
In der Nähe von viel Heiligkeit gedeiht die Sünde nun mal besonders gut. ;)
 
Aber das nur am Rande.
Wenn auch nicht derart extrem, so denke ich doch, daß unsere Gesellschaft heute in eine Richtung gelenkt wird, die noch erschreckende Folgen für die Zukunft hat. Und ich kann mir gut vorstellen, daß es irgendwann ganz klare Klassenunterschiede geben wird. Die Unterschicht, also die, die nichts sind und nichts können, weil sie eben selbst schuld daran sind. Und die vom Staat, also von den arbeitenden Bürgern, auch nicht mehr unterstützt, sich also selbst überlassen werden.
Die arbeitswilligen Schäfchen, die jederzeit und immer für ihren Arbeitgeber da sind und voll von ihm versorgt werden. Volle Abhängigkeit im Geiste. ;)

Und eben die Reichen wie die Arbeitgeber, die nur noch sich alleine Rechenschaft schuldig sind.
Die Politik wird es dann nur noch als abhängige Exekutive und (ggf.) Judikative geben.

Es scheint wirklich so zu sein, daß unsere Gesellschaft momentan Veränderungen unterworfen ist, die uns ins Mittelalter zurück führen...

Gruß Wolle

 

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Published by Gisi & Wolle
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Aufgelesen

Falsches Spiel mit tunesischen Pflegeschülern

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=18340#more-18340

Weisheiten

„Die Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich hingenommen."


Arthur Schopenhauer

Ein Kreuz für die Demokratie

"Heißa, es ist Wahltag." wird die Zeitung fürs Fußvolk der Demokratie wohl einen Tag vorher in ihrer bundesweit kostenlosen Ausgabe als Aufmacher liefern.
Und die Mutti der Nation wird uns auf ihre gewohnt zurück haltende Art auf Seite 1 entgegen lächeln.
Das mag der Deutsche!
Denn was nützt ein Strahlemann von Bundeskanzler, der sein Volk verrät und sich dann an die Oligarchen verdingt?
Da ist einem eine Frau, ein Mensch wie du und ich, schon lieber. Zudem eine Frau mit Durchblick, die weiß, was am besten fürs Deutsche Volk ist. Die sich nicht beirren läßt, wenn es um den Deutschen Aufschwung geht und sich auch nicht davor scheut, Tacheles zu reden, wenn es um den Preis für blühende Märkte geht.
Ja, die Deutschen lieben diese Frau, die sich aus der Uckermark aufmachte, um im Westen dem Wohle des Deutschen Volkes zu dienen. Und für blühende Landschaften zu sorgen.
Und das tolle, diese blühenden Landschaften wird es bald Europa- weit geben: Mutti hat es sich auf die Fahnen geschrieben, ihre Werte nicht für sich zu behalten, einem einzigen Land zu vermitteln.
Denn Deutschland ist jetzt Europa und Europa Deutschland. Und wer eine Währung hat, hat auch eine gemeinsame Wirtschafts- und Geldpolitik!
Hat Verantwortung für alle im Verbund.
Und auch für diese ethischen Maßstäbe lieben wir sie.
Wer böse war und immer über seine Verhältnisse gelebt hat,, muß dann auch mal sparen.
Aber die jungen Menschen in diesen Ländern verstehen sicher, daß ihre Zukunftsperspektiven momentan gerade mal nicht so gut sind.

Denn am Ende warten ja die blühenden Landschaften.

 

 Man wird unschwer meinen Zynismus aus diesen Zeile heraus gehört haben. Zumindest der Leser, der  etwas kritischer durchs Leben geht, als die Allgemeinheit. Der eher hellhörig als hörig die ganzen Ereignisse dieser Tage in Politik  und Wirtschaft betrachtet.
Denn das Märchen von Mutti, das sicher durch ihren Vergleich mit der schwäbischen Hausfrau im Jahre 2008 entstanden ist zeigt, daß oft gesagtes irgendwann zur Realität für die Menschen wird.
Und mir kommt es vor, als wenn das in Deutschland recht fix geht. Denn wie kann es angehen, daß diese Frau von den Deutschen völlig außerhalb ihre Wirkungsraumes und abgetrennt von der Partei und deren agieren, wahrgenommen wird?
Einige werden die Antwort kennen.
Wer nicht, sollte sich einmal meine Gedanken zu den Wahlen im Folgenden durch lesen.

 

Wahlen in Zeiten des Mainstreams