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  • : Man denkt, man versteht die Welt nicht mehr, wenn man sich heute die Gesellschaft, die Politik, das Arbeitsumfeld und vieles mehr betrachtet. Sind wir alle der Spielball von Politikern, Unternehmern, Institutionen? Über diese und andere Gegebenheiten unserer Tage wird hier berichtet. Wir möchten Interessierte einladen, uns bei unseren Gedanken über die Politik, Meinungsmache, Korruption uvm. zu begleiten.
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19. August 2013 1 19 /08 /August /2013 08:21

Das Internet als Informations- Medium der Gegenwart und Zukunft, hat dem Print- Journalismus schon arg zugesetzt. Schlimmer noch, als die Ebooks den Paper-Books den Markt abgegraben haben, sind die Auswirkungen beim Print- Journalismus. Die Branche hat echte Ängste, ihrer Effektivität durch Einsparungen, Zeitungs- Zusammenlegungen und (die Journalisten), ihrer Existenz beraubt zu werden. Oder gar auszusterben.
Die Preise für journalistische Arbeit gehen in den Keller und niemand weiß so recht etwas dagegen zu unternehmen.
Also schiebt man den Buhmann gerne dem Internet mit seiner Kostenlos- Mentalität zu.
Und da Presse nicht so eine ausgefeilte Lobby in Regierungskreisen hat, wo der Staat das Volk ganz schnell mal zum bezahlten Medienkosum verdonnert (GEZ), wird verzweifelt nach eigenen Auswegen gegen den Leserschwund gesucht.

Meist im Bereich Internet werden jetzt Bezahlmodelle entwickelt.
Die nur noch beim Konsumenten ankommen müssen.

Aber mal ehrlich: Haben die Zeitungen nicht selbst schon recht früh kostenlose Informationen im Internet feil geboten? Um ja nicht den digitalen Zug zu verpassen?
Sehr oft sicherlich auch, um dort - wie im gedruckten Medium - ihr einseitig gefärbtes Weltbild den Menschen zu indoktorinieren.
(was aber im kritischen Internet viel leichter entlarvt wird)

Und sind die Zeitungen aufgrund ihres Qualitätsverlustes und der oftmals fragwürdigen Ausrichtung und Berichterstattung nicht auch selbst schuld, wenn man sich von ihnen abwendet?
Nicht zuletzt dank dem Internet ist der Konsument kritischer geworden und bekommt sehr wohl mit, wenn Zeitungsartikel bundesweit 1 : 1  übernommen werden. Oder die von Journalisten eindeutig manipulativen Charakter, zumeist neoliberaler Färbung, haben.
Und die von Lobbyorganisationen wie der INSM verfaßten Artikel, kann man dem kritischen Leser auch immer seltener unterjubeln.
Dies nur als ein paar zusätzliche Gedanken zu folgenden Artikel:

http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-aggregatzustand-des-journalismus

 


Dieser Artikel ist - neben einigen anderen - auch bei NEOPresse zu finden.

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Published by Gisi & Wolle
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Aufgelesen

Falsches Spiel mit tunesischen Pflegeschülern

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=18340#more-18340

Weisheiten

„Die Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich hingenommen."


Arthur Schopenhauer

Ein Kreuz für die Demokratie

"Heißa, es ist Wahltag." wird die Zeitung fürs Fußvolk der Demokratie wohl einen Tag vorher in ihrer bundesweit kostenlosen Ausgabe als Aufmacher liefern.
Und die Mutti der Nation wird uns auf ihre gewohnt zurück haltende Art auf Seite 1 entgegen lächeln.
Das mag der Deutsche!
Denn was nützt ein Strahlemann von Bundeskanzler, der sein Volk verrät und sich dann an die Oligarchen verdingt?
Da ist einem eine Frau, ein Mensch wie du und ich, schon lieber. Zudem eine Frau mit Durchblick, die weiß, was am besten fürs Deutsche Volk ist. Die sich nicht beirren läßt, wenn es um den Deutschen Aufschwung geht und sich auch nicht davor scheut, Tacheles zu reden, wenn es um den Preis für blühende Märkte geht.
Ja, die Deutschen lieben diese Frau, die sich aus der Uckermark aufmachte, um im Westen dem Wohle des Deutschen Volkes zu dienen. Und für blühende Landschaften zu sorgen.
Und das tolle, diese blühenden Landschaften wird es bald Europa- weit geben: Mutti hat es sich auf die Fahnen geschrieben, ihre Werte nicht für sich zu behalten, einem einzigen Land zu vermitteln.
Denn Deutschland ist jetzt Europa und Europa Deutschland. Und wer eine Währung hat, hat auch eine gemeinsame Wirtschafts- und Geldpolitik!
Hat Verantwortung für alle im Verbund.
Und auch für diese ethischen Maßstäbe lieben wir sie.
Wer böse war und immer über seine Verhältnisse gelebt hat,, muß dann auch mal sparen.
Aber die jungen Menschen in diesen Ländern verstehen sicher, daß ihre Zukunftsperspektiven momentan gerade mal nicht so gut sind.

Denn am Ende warten ja die blühenden Landschaften.

 

 Man wird unschwer meinen Zynismus aus diesen Zeile heraus gehört haben. Zumindest der Leser, der  etwas kritischer durchs Leben geht, als die Allgemeinheit. Der eher hellhörig als hörig die ganzen Ereignisse dieser Tage in Politik  und Wirtschaft betrachtet.
Denn das Märchen von Mutti, das sicher durch ihren Vergleich mit der schwäbischen Hausfrau im Jahre 2008 entstanden ist zeigt, daß oft gesagtes irgendwann zur Realität für die Menschen wird.
Und mir kommt es vor, als wenn das in Deutschland recht fix geht. Denn wie kann es angehen, daß diese Frau von den Deutschen völlig außerhalb ihre Wirkungsraumes und abgetrennt von der Partei und deren agieren, wahrgenommen wird?
Einige werden die Antwort kennen.
Wer nicht, sollte sich einmal meine Gedanken zu den Wahlen im Folgenden durch lesen.

 

Wahlen in Zeiten des Mainstreams