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  • : Man denkt, man versteht die Welt nicht mehr, wenn man sich heute die Gesellschaft, die Politik, das Arbeitsumfeld und vieles mehr betrachtet. Sind wir alle der Spielball von Politikern, Unternehmern, Institutionen? Über diese und andere Gegebenheiten unserer Tage wird hier berichtet. Wir möchten Interessierte einladen, uns bei unseren Gedanken über die Politik, Meinungsmache, Korruption uvm. zu begleiten.
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19. August 2013 1 19 /08 /August /2013 08:21

Das Internet als Informations- Medium der Gegenwart und Zukunft, hat dem Print- Journalismus schon arg zugesetzt. Schlimmer noch, als die Ebooks den Paper-Books den Markt abgegraben haben, sind die Auswirkungen beim Print- Journalismus. Die Branche hat echte Ängste, ihrer Effektivität durch Einsparungen, Zeitungs- Zusammenlegungen und (die Journalisten), ihrer Existenz beraubt zu werden. Oder gar auszusterben.
Die Preise für journalistische Arbeit gehen in den Keller und niemand weiß so recht etwas dagegen zu unternehmen.
Also schiebt man den Buhmann gerne dem Internet mit seiner Kostenlos- Mentalität zu.
Und da Presse nicht so eine ausgefeilte Lobby in Regierungskreisen hat, wo der Staat das Volk ganz schnell mal zum bezahlten Medienkosum verdonnert (GEZ), wird verzweifelt nach eigenen Auswegen gegen den Leserschwund gesucht.

Meist im Bereich Internet werden jetzt Bezahlmodelle entwickelt.
Die nur noch beim Konsumenten ankommen müssen.

Aber mal ehrlich: Haben die Zeitungen nicht selbst schon recht früh kostenlose Informationen im Internet feil geboten? Um ja nicht den digitalen Zug zu verpassen?
Sehr oft sicherlich auch, um dort - wie im gedruckten Medium - ihr einseitig gefärbtes Weltbild den Menschen zu indoktorinieren.
(was aber im kritischen Internet viel leichter entlarvt wird)

Und sind die Zeitungen aufgrund ihres Qualitätsverlustes und der oftmals fragwürdigen Ausrichtung und Berichterstattung nicht auch selbst schuld, wenn man sich von ihnen abwendet?
Nicht zuletzt dank dem Internet ist der Konsument kritischer geworden und bekommt sehr wohl mit, wenn Zeitungsartikel bundesweit 1 : 1  übernommen werden. Oder die von Journalisten eindeutig manipulativen Charakter, zumeist neoliberaler Färbung, haben.
Und die von Lobbyorganisationen wie der INSM verfaßten Artikel, kann man dem kritischen Leser auch immer seltener unterjubeln.
Dies nur als ein paar zusätzliche Gedanken zu folgenden Artikel:

http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-aggregatzustand-des-journalismus

 


Dieser Artikel ist - neben einigen anderen - auch bei NEOPresse zu finden.

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29. Juni 2013 6 29 /06 /Juni /2013 03:23


Die Hand aufhalten... das kann den kleinen Handwerksmeister oder Kommunalpolitiker den Kopf kosten.
Aber ab gewissen Hierarchien in Politik und Wirtschaft sieht das ganz anders aus.
Und eigentlich müßte es auch schon allgemein bekannt sein, daß da oben geschmiert und Einfluß genommen wird, was das Zeugs hält.
Wie anders läßt sich auch sonst Merkels Ignoranz gegenüber der zerstörerischen  Macht der Märkte erklären? Die Geschichte hat uns gelehrt, daß es unendlichen Wachstum nicht gibt. Daß die Raffgier und Ausbeutung durch die  Unternehmer irgendwann an seine Grenzen stößt und unweigerlich Tumulte und Kriege auslöst.
Zudem ist unendlicher Wachtum, irrsinniges Konsumieren nur um des Wachstums willen, also ohne Nachhaltigkeit, ein ökologischer Wahnsinn.
All das scheinen die Menschen in ihrem Konsum- und Wachstums- Streben, das uns peramanent eingeimpft wird, nicht wissen zu wollen.
Sie ignorieren etwas, von dem sie meinen, es sowieso nicht ändern zu können.
Sie tolerieren Korruption, weil die vermeintlich Arbeitsplätze sichert.
"Weil die Märkte ruhig bleiben sollen!"
Aber was ist die Gegenleistung der Konzerne für die ganzen Steuerbefreiungen? Sie kassieren ab. Machen an einem Standort dicht und beginnen ohne Gewerbesteuer zahlen zu müssen, an einem neuen. Graben dann meist auch noch Fördergelder vom Staat ab.
Und wenn man dann irgendwann wieder keine zweistelligen Gewinnsteigerungen aufweisen kann, wird rationalisiert. Mtarbeiter werden entlassen, die verbleibenden erpreßt und ausgequetscht bis zum geht nicht mehr.
Ist das gegessen und das Wachstum kommt abermals ins straucheln, schaut man sich in den Entwicklungsländern um. Die Globalität und die modernen QS- Systeme haben es möglich gemacht, dort zu gleichen Qualitätsmerkmalen produzieren zu können.
Nur eben zu viel günstigeren Löhnen.

Die Unternehmen und Konzerne, die Märkte, stören sich also kein bißchen an der Politik.
Sie schaffen keine Arbeitsplätze durch die Gefälligkeiten der Politiker.
Sie beuten nur aus. Die Arbeitskraft der Menschen, die Ressourcen der Erde.
Und suggerieren uns, wir wollen das g e n a u  so.

Lobbyfreunde in der Regierung

 

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24. Juni 2013 1 24 /06 /Juni /2013 23:57

(mal abseits von WhistelBlower, Drohnen, Amigo und Lobhymnen auf Mutti)

Es ist allseits bekannt, daß unsere Regierung die Realitäten ihres vermeintlichen Erfolges gern schön redet, verschweigt oder fälscht.
Und hunderte Milliarden aus dem Fenster schmeißt, in nächtlichen Hau Ruck Aktionen den Banken zuschustert. Aber wichtige soziale Projekte, die angegangen werden müßten, vertagt oder ignoriert.
Und die regierungskonformen Medien spielen dieses Spiel meist mit.
Tun so, als würden die ganzen kritischen Stimmen gar nicht existieren.
Die Arbeitsmarktzahlen werden schon seit Jahren schön gerechnet. Früher hätte man das noch als mutwillige Fälschung bezeichnet. Aber das wäre ja kriminell.
Heute ist das eine Bagetelle.

Ein Fünftel der Deutschen Arbeitnehmer können von ihrem Lohn nicht mehr existieren und selbst die gefälschte Arbeitslosenzahl liegt noch bei 3 Millionen Menschen.
Aber man spricht vom attraktivsten und wirtschaftlich effizientesten Arbeitsmarkt in ganz Europa. Vom Jobwunder und sogar schon von nahender Vollbeschäftigung.
Die FAZ hat extra ein Blog eingerichtet:

Wie wird die Vollbeschäftigung?

http://blogs.faz.net/fazit/2013/04/27/vollbeschaeftigung-blogparade-1552/

Mit Kommantaren, die zum größten Teil scheinbar direkt von der INSM kommen.
Da muß man doch ganz gehörig einen an der Waffel haben, wenn man das glaubt.
Und wen vom Volk interessiert so etwas? Welchen Arbeitnehmer, der sich für einen Hungerlohn kaputt arbeitet, interessiert die  Vollbeschäftigung?
Oder diejenigen, die noch halbwegs gut oder auch noch sehr gut verdienen? Auch die sind heute sehr oft dem Lohndruck und dem unerträglichen Klima in vielen Betrieben ausgesetzt. Und haben wahrlich anderes im Kopf, als Statistiken. Die zudem noch nicht einmal stimmen.

Die Weltbank prognostizierte letzte Woche, daß sich die Wirtschaft weltweit verschlechtern wird. Dem müßten die Deutschen ja eigentlich gelassen entgegen sehen. Denn wir haben ja nur einen minimalen Rückgang auf dem Arbeitsmarkt. Und unser Außenhandel boomt ja auch noch immer recht gut.
Aber ich denke, bei vielen großen Konzernen in Deutschland, aber auch weltweit, denn das sind ja überwiegend Global Player,  ist die neue Krise schon angekommen.
Ende letzten Jahres kündigten viele dieser großen Konzerne an, weltweit massiv Stellen ab zu bauen. Und das machen sie mittlerweile auch.
Ein paar gaben an. daß das ohne Kündigungen abgeht.
Aber das heißt nicht, daß es keine Arbeitslosen geben wird. Menschen mit Zeitverträgen - und die gibt es heute auschließlich, brauchen nämlich nicht gekündigt zu werden. Und sind dennoch arbeitslos.
Es werden Probleme auf dem Arbeitsmarkt auf uns zu kommen, die sich  irgendwann nicht mehr mit Manipulationen vertuschen lassen.
Viele Arbeitslose, die der Mittelstand und die vielen kleinen Firmen nicht mehr auffangen können.
Das können sie ja jetzt schon nicht mehr.



Die CDU wirft 3 1/2 Monate vor der Wahl ein Regierungsprogramm mit Steuererleichterungen und anderen vermeintlichen Wahlgeschenken in den Raum,  das völlig auf Luft gebaut ist. Und so nie umgesetzt wird.
Volkes Kurzzeitgedächtnis hat aber schon wieder vergessen, daß Merkel selbst öffentlich gesagt hat, "Was vor der Wahl gesagt wurde, muß danach nicht unbedingt auch gelten."



U.E.



Wahlversprechen
http://www.youtube.com/watch?v=vJUlAEXm6O8

Die Deutsche JobAG
http://www.nachdenkseiten.de/?p=17724#h09


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16. Juni 2013 7 16 /06 /Juni /2013 07:52

Nach Öffnung der Grenze zur DDR wurde vieles von dem, was in diesem Unrechtssystem ab gegangen ist, erst richtig bekannt. Unter anderem, daß Kommunismus oder Sozialismus, der sich ja immer gerne einen sozialen Anstrich gibt, mit auffällig gewordenen und behinderten Kindern wie Jugendlichen, nicht anders umgeht, als die Nationalsozialisten bei ihrer ethnischen Säuberung. Die Endlösung mal ausgenommen.
Daß die Menschenwürde für dieses Regime also nicht für jeden Bürger galt.
Aber da hatte man ja in der Sowjetunion einen guten Lehrmeister.

Da war es schon gut, daß die ganzen Missstände publik wurden und an den Pranger kamen, als der Sozialstaat in der ehemaligen DDR Einzug gehalten hat.
Und viele der Bürger der alten BRD waren erschüttert, wie in der DDR mit Behinderten und schwer erziehbaren Jugendlichen umgegangen wurde. Das war menschenunwürdig - ja absolut würdelos - und gehörte in dem Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland schon lange der Vergangenheit an.
Meinte man.
Denn es sollte noch ein paar Jahrzehnte dauern, bis sich die ganzen Opfer der katholischen Priester mit ihren traurigen Leidensgeschichten zu Wort melden.

Mittlerweile ist in Deutschland auch schon durch gedrungen, wie wenig der Sozialstaat, die Regierung, von den Schwachen der Gesellschaft hält. Er ist auf gutem Wege, auch dieses Problem abzustoßen und zu kommerzialisieren.
"Der Pöbel ist an seinem Elend selbst schuld, wieso soll der Staat sich dann mit seiner Brut auseinander setzen?"
Es ist bei einer Staatsführung, deren originäre Pflichten darin bestehen, den Wohlstand bestimmter Bevölkerungsschichten zu mehren, auch gar nicht mehr vor gesehen.
Im Folgenden ein Beispiel dieser Tage. Und ich möchte noch einmal anmerken:

Das ist nicht DDR, sondern Gesamtdeutschland!



http://www.taz.de/Kinderheim-in-Brandenburg/!118139/



Grundgesetz Artikel 2

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich...

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18. Mai 2013 6 18 /05 /Mai /2013 04:26

... dann müßte man wenige Tage vorher anfangen, den Wähler ein zu lullen. Ihn gemäß seiner jeweiligen politischen Ausrichtung darüber aufklären, was man zu seinem Wohle alles anstellen wird, wenn er einen wählt.

Man müßte anprangern, was die anderen verbockt haben oder was die Weltlage der eigenen Partei - und somit dem Volk - an Nötigungen auferzwungen hat. 

Bei letzterem gilt es natürlich nach zu bessern. Denn langsam muß es gut sein mit dem sozialen Elend. Müssen Vollzeit arbeitende Menschen auch von ihrem Lohn leben können. Muß wohnen wieder bezahlbar werden.

Aber plötzlich wird über die globale Konkurrenzfähigkeit unserer Wirtschaft geschwiegen. Die so ausgelegt ist, daß es nach unten hin ja eigentlich keine Begrenzung beim Lohn geben kann.

In Asien und Afrika werden immer Leute für weniger Geld als wir arbeiten. Und immer werden auch unsere Konzerne dort ihre Hand im Spiel haben und die Arbeitskraft dieser Menschen ausnutzen. Und das beileibe nicht aus Nächstenliebe.

Wenn Sonntag Wahlen wären, würde man über die wahren Absichten der einzelnen Parteien sicher nicht aufgeklärt werden. Dem, im Auge vieler Politiker unwissenden, ja dummen Bürger, würde man das blaue vom Himmel versprechen und besonders bei den Spitzenkandidaten noch einmal voll auf der Sympathieschiene fahren.

Das Regierungsblatt für Volksverdummung hat sogar angekündigt, am Tag vor der Wahl eine kostenlose Zeitung an alle Haushalte in Deutschland zu verteilen.
In der dann wohl all die hohlen Gemeinplätze, die dem Volk auch sonst schon ständig eingeimpft werden, noch einmal konzentriert dar geboten werden.

Lügen über den Wohlstand in Deutschland. Über die wahnsinnig erfolgreiche Regierung, Lobeshymnen über die Deutschen, die am besten in der Krise da stehen ... werden sich mit positiven Wirtschaftsdaten, geschönten Statistiken und vermeintlich Neuem aus Merkels Privatleben abwechseln.
 

Und es wird darauf vertraut, daß der Deutsche diese "Realitäten" in seine Wahlentscheidung mit einfließen läßt. 

Aber es ist beileibe keine Mutmaßung, kein vages Hoffen, daß der Leser darauf anspringt.
Nein, man weiß, wie das Volk tickt! Man ist sich klar darüber, daß ein Großteil der Wähler rein nach Sympathie seine Kreuzchen macht. Und der Rest regelrecht danach dürstet, vielleicht im letzten Moment noch über die wahren Zusammenhänge in Politik und Wirtschaft aufgeklärt zu werden.
Denn was die Medien bisher vermittelt haben, waren ja immer nur Plattheiten, Halbwissen oder gezielt verkomplizierter Fachjargon.

 

Wenn aber am kommenden Sonntag Wahlen wären und der Wähler vorher aufgeklärt würde, was die Parteien alles schon verbockt haben.
Welche Fachkompetenzen ihre Sympathieträger wirklich haben. Und was sie damit bisher angerichtet haben.
Wie sie die Realität im Sinne ihrer wahren Auftraggeber tagtäglich verdrehen.
Wie wenig ihnen das Volk und die Menschenrechte wert sind.

Wie wenig christlich die Parteien mit eben jenem Anstrich sind. Und wie wenig sozial jene, die einmal als das Synonym von Sozial galten. 

Dann würde sich wohl wie ein Lauffeuer herum sprechen, daß es so nicht weiter gehen kann.
Aus Sympathiewählern würden Wahlverweigerer werden. Und man würde sich - im Idealfall - vielleicht jenen Strömungen in der Parteienlandschaft zu wenden, die Klartext reden. 

Die unser Volk nicht alternativlos immer weiter in die Verarmung schicken.

 

Aber wenn das Wörtchen wenn nicht wäre...


Fakt ist, daß über 30 Millionen Menschen in unserem Land sich gerne gezielt BILDen und wahrscheinlich darauf brennen, der Weisheit letzter Schluß am Tag vor oder beim Frühstück am Morgen der Wahl, in sich ein zu verleiben.

 Es also am Tag nach der Wahl das gleiche Dilemma sein wird, wie am Tag davor

  

Wer sich aber dennoch einmal über die Wahlprogramme informieren möchte, ist mit diesem Artikel des Spiegelfechters und dessen Verweisen sehr gut bedient.

U.E.


 

 

http://www.spiegelfechter.com/wordpress/9865/was-ware-wenn-am-sonntag-wahlprogramm-ware#more-9865

 

 

 

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2. Mai 2013 4 02 /05 /Mai /2013 12:59

Die Hängemattte,  ein Synonym für Sommer, Sonne, Freizeit, relaxen - fürs  persönliche Wohlergehen!

Aber der Umgang mit solchen  (mit diesem Begriff)  bietet auch ein sehr gutes Beispiel, wie man Menschen beeinflussen kann.

Denn ähnlich wie das Neoliberale im Laufe der Zeit  in das Gegenteil umgekehrt wurde, ist aus der human notwendigen Sicherung, aus dem Sicherungsnetz des Sozialstaates, genau das Gegenteil geworden.


Im Neusprech und auf dem Feld der Meinungsmanipulation der Regierenden nur ein Begrifff von vielen. Aber hier einmal richtig gut aufgedröselt, worum es geht.

 

 

link: Hängematte

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28. Februar 2013 4 28 /02 /Februar /2013 13:11

Man könnte es nicht glauben, wenn man es nicht selbst immer wieder erleben würde. Der Raubbau am Deutschen Volke geht weiter und da läßt man sich selbst  von bevorstehenden Wahlen nicht beeindrucken. Die Spitzenpolitiker- Regulierer ist wohl treffender - lassen es sich nicht nehmen, auch in der Wahlkampf- Phase, wo der Bürger besonders hellhörig sein sollte, weiter am Sozialabbau unseres Lande zu arbeiten.

Aber sie gehen wohl recht in der Annahme, daß das Volk kein bißchen hellhörig ist. Denn der Same vom Facharbeitermangel ist ja schon lange gesät. Wurde auch schon mehrmals bewässert.
Und bekommt jetzt eben nur seine letzte Düngung, damit die Ernte möglichst rasch
eingefahren werden kann.


Daß diesmal sogar der SPD- Kanzlerkandidat Steinbrück  mit seinem unqualifizierten Kommentar zu Berlusconi und Grillo aufgrund ihrer Wahlergebnisse der Frau v.d. Leyen Schützenhilfe leistet, mag Zufall sein.  

Aber die Meldung, daß die "Verordnung" zur Öffnung des Deutschen Arbeitsmarktes auch für nicht Studierte von Frau v.d. Leyen nun auf den Wege gebracht wurde, hätte den Deutschen Bürger sowieso nicht mehr sonderlich berührt.
 

 

Also war Ablenkung gar nicht mehr nötig, Herr Steinbrück!

Der Facharbeitermangel ist, wie eigentlich schon hinlänglich bekannt sein müßte, an den Haaren herbei gezogen. Ein weiteres Instrument, um das Lohnniveau der Deutschen durch billige Konkurrenz weiter in den Keller zu treiben.
Und bezeichnenderweise wird die Arbeitsagentur, die heute nahezu ausschließlich mit Zeitarbeitsfirmen zusammen arbeitet, ihre Kunden zu diesen abschiebt und dazu nötigt, prekäre Jobs anzunehmen, auch mit der Abwicklung der ausländischen Facharbeiter beauftragt.

Die einen werden in Billiglöhne gedrängt, andere zur eventuellen weiteren Läuterung in HartzIV gesteckt. Und die billigen ausländischen Fachkräfte werden in den Unternehmen  installiert, damit diese auch dem letzten renitenten Mitarbeiter, der die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt hat, leichter die rote Karte zeigen können.

Ich weiß nicht, ob es zum Volk schon durch gedrungen ist, aber eine langjährige Betriebszugehörigkeit, vermeintliche Unersetzbarkeit oder das duzen mit dem Betriebsleiter ist heute kein Garant mehr für die Sicherung des Arbeitsplatzes.
Jeder, ob Facharbeiter, Akademiker oder sonstige Arbeitnehmer, können heute vom Unternehmen entsorgt werden. Und dann ganz leicht innerhalb eines Jahres sozial so weit absteigen, daß sie von den Gewinnern des Systems zu dessen Verlierern werden.
Eben zu jenen, auf die sie sonst Nachmittags im TV immer nur verächtlich herab geschaut haben.
 

 

Ich denke, daß diese Menschen ihre ganz eigene Meinung zum  Facharbeitermangel haben.

 

U. Eden

 

 

Lesenswert auch die Kommentare zu diesem Artikel der FAZ, die wieder einmal zeigen, daß die Leser eine ganz andere Meinung haben als das Blatt.

 

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/nicht-eu-auslaender-fachkraefte-sollen-leichter-nach-deutschland-kommen-12096252.html

 

 

 

 

 

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22. Januar 2013 2 22 /01 /Januar /2013 12:57

Man muß sie einfach lieben, diese Frau, die sich unseres Wohlstandes angenommen hat. Die unserem Land trotz der weltweiten wirtschaftlichen Probleme Erfolgsbilanzen verschafft, von denen andere Länder nur träumen.

Die Menschen in Arbeit bringt und somit dem Slogan, "Sozial ist, was Arbeit schafft", vollkommen Rechnung trägt.


Das Deutsche Volk mag sie also, diese Kanzlerin, die aufgrund  ihrer hohen Intelligenz und ihrem Durchblick, nicht gerne lange um den Brei herum redet. Sondern ganz einfach regiert. Die Probleme anpackt!

Aber die Deutschen mögen auch Dieter Bohlen.

Und niemand kommt auf den Verdacht, daß es nur leere Worthülsen sein könnten, die uns da entgegen geschleudert werden. Und erst recht nicht, daß sich da einer Wortschöpfung bedient wird, den Euphemismen, die allein dazu da sind, Tatsachen abzuschwächen, umzukehren, zu verschleiern oder gar für nichtig zu erklären.   


Wir leben in einer Demokratie und da macht man so etwas nicht! 

Aber sind die primären Merkmale einer Demokratie nicht auch, das soziale Wohlbefinden der Menschen zu garantieren, die Menschenwürde zu wahren und dem Volkswillen zu entsprechen? 

 

Sicher hat der Bürger unseres Landes heute oft keinen Überblick mehr, was da in der Politik und Wirtschaft abgeht. Und besonders zur Eurokrise vermag er sich kein Urteil zu bilden, weil alles viel zu unüberschaubar ist. 

Und der Neoliberalismus in seinem ganzen verheerenden Ausmaß, ist noch schwerer zu überschauen. Wenn er nicht sowieso als Weltverschwörung eingestuft wird...

Aber darf das dazu führen, daß man seine Gedanken abstellt und kritiklos alles übernimmt, was man von den Volksvertretern hört - oder suggeriert bekommt? 

 

Daß Menschen einfach weghören, wenn im Bundestag die Opposition ans Mikro tritt?

Wieso machen das wohl viele ehemalige DDR- Bürger heute nicht mehr?

Wegen des Überangebots an Südfrüchten?


Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.  Und das ist kein Slogan oder gar ein Euphemismus.

 

Sondern schlichte Lebensweisheit.

 

U. E.

 

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=15497#more-15497

 

 

 

 


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12. Januar 2013 6 12 /01 /Januar /2013 05:50

Es ist ein Unding, was in Deutschen Landen mit den Kindern  abgeht.
Kindern der unteren Gesellschaftsschicht, der "Faulen und Drückeberger", fehlt es an Fürsorge und  kultureller Bildung.
Und die gesamte Kindheit wächst, wie wir kürzlich erfahren  mußten, mit fragwürdigen und rassistischen Begriffen wie Neger, Negerkönig, Menschenfresser und wichsen  auf.

Unsere Kleinen sind also vor seelischen Schäden, selbst durch Märchenbücher, nicht gefeit.
Wie gut, daß wir Frauen in der Politik haben, denen am Wohle unserer Kinder liegt.

Nach den Wohltaten der Arbeits-, Sozial- und Kindergeldministerin von der Leyen, die vielen Kindern benachteiligter Familien in unserem Lande einen warmen Bildungsregen beschert hat, hat uns nun auch noch die  Ammenliebe einer Mutter namens Christina Schröder, ihres  Amtes Familienministerin, für das Thema der sprachlichen Verrohung durch die Kinderliteratur sensibel gemacht.
Wie schön!

Und  das Ausland lacht sich wohl gerade mal wieder über das selbst ernannte Volk der Dichter und Denker kaputt.

Aber eigentlich ist es doch geil, daß die Jugend heute genau das bekommt, was sie scheinbar braucht. Die deutsche Rechtschreibung ist den Dummen angepaßt worden. Und nun werden die Bücher, wird unser Kulturgut Literatur, noch von den Tretminen befreit.

Mich erinnert das ein wenig an die Kampfhund- Debatte und -Praxis. Diese Hunde sind gefährlich, also schaffen wir sie ab.

Problem gelöst!

Nach dieser Weisheit sollte man doch einfach auch Begriffe des Drogenmillieus aus dem Wortschatz streichen. Ebenso könnte man jeweils die Unworte des Jahres, sowie Neoliberalismus, Globalität, HartzIV, Kapitalismus, GEZ, Zwangsabgabe, GEMA, Radikalismus, Raubrittertum u.v.m. ausmerzen.
Und schon hätten wir weitere Probleme gelöst!

Die Kriminellen, das eigentliche Übel hinter dem Ganzen, würden zwar nicht davon berührt.
Die Verrohung unserer Kinder wäre ebenfalls nicht so wirklich gestoppt.  

Aber wir hätten durch dieses minimale mehr an Verdummung in ganz kurzer Zeit eine wirklich zufriedene, homogene Gesellschaft.

 

 

Oder einfacher: Laßt uns doch allzu stark infizierte Bücher verbrennen und die digitalen Datenbestände mittels eines Virus auf den neuen Stand bringen!

Ich frage mich gerade, ist das ganze nun Dummheit, eine weitere Variante gesteuerter Verblödung oder Egalisierung?
Oder einfach nur dem Winterloch 2013 zuzuschreiben?

"Sommerloch", "Winterloch" und "alternativlos" sollte man im Dienste der Sache aber natürlich von dieser Praxis unberührt lassen.


U. Eden

 

 

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/nach-neger-verlag-streicht-auch-wichsen-aus-der-kleinen-hexe-a-876749.html

 

 

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9. November 2012 5 09 /11 /November /2012 04:00

Deutschland ist der Motor Europas. Und steht, wenn man der Regierung glaubt, wirtschaftlich blendend da. Die Arbeitslosigkeit ist auf einem Rekordtiefstand seit der Wende. Die Löhne steigen wieder. Und Exportweltmeister sind wir auch noch immer.

Also alles in Butter!


Mit solchen Erfolgsdaten können die Nachbar-, wie auch die anderen Staaten der Europäischen Union meist nicht aufwarten.

Wie auch?

Die Wackelkandidaten der Währungsunion werden durch  unsere "Eiserne Kanzlerin" mit ihrem Austeritätskurs, dem Spardiktat, inländisch ausgehungert. Die Milliarden aus dem Rettungsfond fließen allein an die Banken.

Und die Binnenwirtschaft  Spaniens, Griechenlands und anderer Länder ist durch Lohnkürzungen und andere soziale Einschnitte bei der Bevölkerung, nahezu zum erliegen gekommen.

"Also sollen die sich doch ein Beispiel an Deuschland nehmen, denn im (Außen-) Handel, liegt der Segen!" - könnte man erwidern.

Aber dem haben die Ratingagenturen einen Riegel vorgeschoben.

Die ganze Welt weiß, daß die gesamte Industrie, die Globalplayer, Unternehmen der Mittelschicht, wie auch kleine Handwerksbetriebe, heute nicht mehr ohne Kredite auskommen.

Sei es für die Vorfinanzierung von großen Aufträgen, für termingerechte Lohnzahlungen, weil die Zahlungsmoral vieler Kunden immer schlechter wird. Oder für nicht aufzuschiebende Investitionen, um  bei den Stückkosten gegen Fernost mit halten zu können.


Aber wie soll man Außenhandel betreiben oder ihn ankurbeln, wenn die finanziellen Mittel fehlen? Wenn Kredite nicht mehr bezahlbar sind?

Und die von den Ratingagenturen  künstlich hoch getriebenen Kreditzinsen kann auch kein sparendes,  ausgebeutetes Volk auffangen. Weil ja auch im eigenen Land die Kaufkraft enorm abnimmt.

Eine Zeit lang hatte die deutsche Industrie da noch gute Karten, weil sie Nutznießer war.

Aber da Export nur dauerhaft funktionieren kann, wenn die Abnehmer auch die finanziellen Mittel haben, um unsere Waren zu kaufen, stehen wir nun vor einer neuen Krise.

                                                    



Und genau wie der Euro nicht zur Ruhe kommt, weil Merkels Sparpolitik der absolut falsche Weg ist, wird auch die Wirtschaft wieder in eine tiefe Rezession hinein geraten.

Und irgendwann wird sich das Trugbild von der blühenden  Wirtschaft und von unserem so großen Wohlstand nicht mehr aufrecht erhalten lassen.

An den ja eh niemand mehr glaubt, wenn er am  letzten des Monats Kassensturz macht.
Nutznießer dieser ganzen Politik, die ja schon lange nicht mehr für die Menschen gemacht wird - Politiker sollen ja eigentlich in unserem Sinne und unserem Wohl dienen - sind allein die Finanzmärkte.

Und die können weiter schalten und walten, wie sie wollen.

                                                                                                                                                                                             Wolle

Schon 2011 ging es uns gut 

KeinMusterland!

 

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Aufgelesen

Falsches Spiel mit tunesischen Pflegeschülern

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=18340#more-18340

Weisheiten

„Die Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich hingenommen."


Arthur Schopenhauer

Ein Kreuz für die Demokratie

"Heißa, es ist Wahltag." wird die Zeitung fürs Fußvolk der Demokratie wohl einen Tag vorher in ihrer bundesweit kostenlosen Ausgabe als Aufmacher liefern.
Und die Mutti der Nation wird uns auf ihre gewohnt zurück haltende Art auf Seite 1 entgegen lächeln.
Das mag der Deutsche!
Denn was nützt ein Strahlemann von Bundeskanzler, der sein Volk verrät und sich dann an die Oligarchen verdingt?
Da ist einem eine Frau, ein Mensch wie du und ich, schon lieber. Zudem eine Frau mit Durchblick, die weiß, was am besten fürs Deutsche Volk ist. Die sich nicht beirren läßt, wenn es um den Deutschen Aufschwung geht und sich auch nicht davor scheut, Tacheles zu reden, wenn es um den Preis für blühende Märkte geht.
Ja, die Deutschen lieben diese Frau, die sich aus der Uckermark aufmachte, um im Westen dem Wohle des Deutschen Volkes zu dienen. Und für blühende Landschaften zu sorgen.
Und das tolle, diese blühenden Landschaften wird es bald Europa- weit geben: Mutti hat es sich auf die Fahnen geschrieben, ihre Werte nicht für sich zu behalten, einem einzigen Land zu vermitteln.
Denn Deutschland ist jetzt Europa und Europa Deutschland. Und wer eine Währung hat, hat auch eine gemeinsame Wirtschafts- und Geldpolitik!
Hat Verantwortung für alle im Verbund.
Und auch für diese ethischen Maßstäbe lieben wir sie.
Wer böse war und immer über seine Verhältnisse gelebt hat,, muß dann auch mal sparen.
Aber die jungen Menschen in diesen Ländern verstehen sicher, daß ihre Zukunftsperspektiven momentan gerade mal nicht so gut sind.

Denn am Ende warten ja die blühenden Landschaften.

 

 Man wird unschwer meinen Zynismus aus diesen Zeile heraus gehört haben. Zumindest der Leser, der  etwas kritischer durchs Leben geht, als die Allgemeinheit. Der eher hellhörig als hörig die ganzen Ereignisse dieser Tage in Politik  und Wirtschaft betrachtet.
Denn das Märchen von Mutti, das sicher durch ihren Vergleich mit der schwäbischen Hausfrau im Jahre 2008 entstanden ist zeigt, daß oft gesagtes irgendwann zur Realität für die Menschen wird.
Und mir kommt es vor, als wenn das in Deutschland recht fix geht. Denn wie kann es angehen, daß diese Frau von den Deutschen völlig außerhalb ihre Wirkungsraumes und abgetrennt von der Partei und deren agieren, wahrgenommen wird?
Einige werden die Antwort kennen.
Wer nicht, sollte sich einmal meine Gedanken zu den Wahlen im Folgenden durch lesen.

 

Wahlen in Zeiten des Mainstreams