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  • : Man denkt, man versteht die Welt nicht mehr, wenn man sich heute die Gesellschaft, die Politik, das Arbeitsumfeld und vieles mehr betrachtet. Sind wir alle der Spielball von Politikern, Unternehmern, Institutionen? Über diese und andere Gegebenheiten unserer Tage wird hier berichtet. Wir möchten Interessierte einladen, uns bei unseren Gedanken über die Politik, Meinungsmache, Korruption uvm. zu begleiten.
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ein bißchen zurück verlangen vom Volk...

 

 

Der Aufschwung ist da und nun muß der Bürger latzen.
Schließlich war es ein Jahrhundert- Weihnachtsgeschäft!

 

Ich lache jetzt noch, denn die ewig gleichlautenden Schilderungen, wie zufrieden Einzelhandel und Co. mit dem Weihnachtsgeschäft sind, rochen doch sehr nach einer Vorbereitung auf die steuerlichen und preislichen Mehrbelastungen, die auf die Deutschen zum Jahrswechsel zu kommen würden.

 

Und nach drei Wochen Vorweihnachtsgeschäft wird  wohl so mancher durch diese Hiobsbotschaften derart geimpft gewesen sein, daß es ihm viel leichter fiel, das unvermeidliche zum Jahreswechsel  hin zu nehmen.

Sofern ihn nicht stutzig gemacht hat, daß gerade er nicht zu denen gehörte, die dem Einzelhandel einen satten Jahresabschluß beschert hatten.


Da der Deutsche nun ja vermeintlich jeden Letzten mehr Geld im Säckel hat, möchte sich jeder etwas davon sichern. Und man könnte meinen, daß die diesjährige Abzocke am kleinen Mann zum Jahresanfang besonders üppig ausfällt.

 

(Also ich habe einen Schock bekommen, als ich am Tag nach Neujahr die Lebensmittelpreise im Discounter gesehen habe...)

 

So zieht die Energiewirtschaft die Menschen mit Strompreiserhöhungen bis zu 19,4 Prozent ab. Das Gas wird bis zu 22 Prozent erhöht. Und das, obwohl die Bezugspreise in den letzten beiden Jahren  stetig gesunken sind.
Geld, das die natürlich eingestrichen haben - wie eigentlich immer.

 

Der Staat streicht oder kürzt das Elterngeld, bei Krankenkasse und  Arbeitslosenversicherung wird drauf geschlagen. Es werden Arbeitnehmer, Arbeitgeber und besonders auch die  kleinen Selbstständigen gebeutelt.

Doch die Arbeitgeber können das mit einem lachenden Auge sehen, denn in der Regierung wird ja schon fleißig an einer Abschaffung der Gewerbesteuer gebastelt. (natürlich eine Umwälzung aufs Volk)

 

Ja, und dann gibts auch noch eine neue Steuer auf Flugtickets. Man sollte denen ihre Steuern um die Ohren hauen. Aber anders läßt  sich wohl nicht vertuschen, wenn die Einnahmen der Einkommenssteuer konträr zum  gigantischen Wirtschaftswachstum laufen.

 

Die Kommunen wollen oder müssen da natürlich auch mitziehen. Sie haben es, da sie am Ende der „Verteilungskette“ stehen und sehr oft wegen großer Schuldenlast auf dem Zahnfleisch laufen, oftmals aber bitter nötig.

Den kleinen Mann trifft es aber dennoch...

 

So erhöhen sie z.T. ihre Abwassergebühren, die Grundsteuern steigen, Kindergärten, Kampfhundesteuern ... und wer weiß was noch.

 

Alles in allem also wieder mal eine Abzocke in allen Bereichen.

 

Wenn man dann bedenkt, daß der Normalbürger in der Regel kein bißchen Geld mehr in der Tasche hat, weil die vielleicht durch den rasanten Aufschwung  in Arbeit gekommenen sowieso fast alle nur Minimallöhne beziehen.

Und positive Tarifabschlüsse allemal den Arbeitnehmern in großen Konzernen, in denen man noch gewerkschaftlich organisiert ist, zu gute kommen.

Dann kann man eigentlich nur den Schluß ziehen, das das ganze wieder nur dazu dient, denen, die immer weniger zum auskommen haben, auch das noch zu beschneiden.

Also die Umverteilung des Vermögens von unten nach oben noch mehr zu beschleuigen.

 

Und das schreitet meines Erachtens immer schneller voran.

 

                                                                                                WL

 

 

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Aufgelesen

Falsches Spiel mit tunesischen Pflegeschülern

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=18340#more-18340

Weisheiten

„Die Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich hingenommen."


Arthur Schopenhauer

Ein Kreuz für die Demokratie

"Heißa, es ist Wahltag." wird die Zeitung fürs Fußvolk der Demokratie wohl einen Tag vorher in ihrer bundesweit kostenlosen Ausgabe als Aufmacher liefern.
Und die Mutti der Nation wird uns auf ihre gewohnt zurück haltende Art auf Seite 1 entgegen lächeln.
Das mag der Deutsche!
Denn was nützt ein Strahlemann von Bundeskanzler, der sein Volk verrät und sich dann an die Oligarchen verdingt?
Da ist einem eine Frau, ein Mensch wie du und ich, schon lieber. Zudem eine Frau mit Durchblick, die weiß, was am besten fürs Deutsche Volk ist. Die sich nicht beirren läßt, wenn es um den Deutschen Aufschwung geht und sich auch nicht davor scheut, Tacheles zu reden, wenn es um den Preis für blühende Märkte geht.
Ja, die Deutschen lieben diese Frau, die sich aus der Uckermark aufmachte, um im Westen dem Wohle des Deutschen Volkes zu dienen. Und für blühende Landschaften zu sorgen.
Und das tolle, diese blühenden Landschaften wird es bald Europa- weit geben: Mutti hat es sich auf die Fahnen geschrieben, ihre Werte nicht für sich zu behalten, einem einzigen Land zu vermitteln.
Denn Deutschland ist jetzt Europa und Europa Deutschland. Und wer eine Währung hat, hat auch eine gemeinsame Wirtschafts- und Geldpolitik!
Hat Verantwortung für alle im Verbund.
Und auch für diese ethischen Maßstäbe lieben wir sie.
Wer böse war und immer über seine Verhältnisse gelebt hat,, muß dann auch mal sparen.
Aber die jungen Menschen in diesen Ländern verstehen sicher, daß ihre Zukunftsperspektiven momentan gerade mal nicht so gut sind.

Denn am Ende warten ja die blühenden Landschaften.

 

 Man wird unschwer meinen Zynismus aus diesen Zeile heraus gehört haben. Zumindest der Leser, der  etwas kritischer durchs Leben geht, als die Allgemeinheit. Der eher hellhörig als hörig die ganzen Ereignisse dieser Tage in Politik  und Wirtschaft betrachtet.
Denn das Märchen von Mutti, das sicher durch ihren Vergleich mit der schwäbischen Hausfrau im Jahre 2008 entstanden ist zeigt, daß oft gesagtes irgendwann zur Realität für die Menschen wird.
Und mir kommt es vor, als wenn das in Deutschland recht fix geht. Denn wie kann es angehen, daß diese Frau von den Deutschen völlig außerhalb ihre Wirkungsraumes und abgetrennt von der Partei und deren agieren, wahrgenommen wird?
Einige werden die Antwort kennen.
Wer nicht, sollte sich einmal meine Gedanken zu den Wahlen im Folgenden durch lesen.

 

Wahlen in Zeiten des Mainstreams