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  • : Man denkt, man versteht die Welt nicht mehr, wenn man sich heute die Gesellschaft, die Politik, das Arbeitsumfeld und vieles mehr betrachtet. Sind wir alle der Spielball von Politikern, Unternehmern, Institutionen? Über diese und andere Gegebenheiten unserer Tage wird hier berichtet. Wir möchten Interessierte einladen, uns bei unseren Gedanken über die Politik, Meinungsmache, Korruption uvm. zu begleiten.
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  Man hätte es nicht für möglich gehalten, aber unseren Volksvertretern liegt etwas am Volk

So hat doch unsere Bundeskanzlerin heute die verlängerte Laufzeit  der Atomkraftwerke außer Kraft gesetzt.

Und man könnte, allen Reden der Opposition zum Trotz, meinen, daß sie diesmal auch wirklich meint, was sie sagt.

Daß die Atomwissenschaftler sie und andere am Vortag bei der Sondersitzung im Bundestag  durch die Schilderungen der dramatischen Folgen eines Atomunfalls wie in Japan, wirklich aufgerüttelt haben.

Und sie endlich mal ans Volk denkt, anstatt an ihre Karriere nach dem Kanzleramt.

 

Aber neiiiin, da kommen die politischen Gegner doch gleich und unterstellen ihr Kalkül.
Denn schließlich ist ja Super- Wahljahr.
“Man habe sich sehr viele Sympathien verscherzt, so daß ein schnelles Handeln vonnöten sei...“

 

Ich denke manchmal, die sind alle meschugge heute.

Nicht nur das dumm gehaltene Volk, sondern auch deren Vertreter in Regierung und Opposition. Die Welt brennt an allen Ecken, wie schon lange nicht mehr. Eigentlich wie noch nie.


Und die nutzen das Elend auf dieser Welt noch, um ihren Schmutz über dem politischen Gegner auszuschütten.


Westerwelle wohl zur Aufbesserung seiner  Umfragewerte, wie kürzlich mit seiner Stellungnahme  zum Einmarsch von EU- Truppen in Lybien.
Die mich zuerst überrascht hatte, weil er sich gegen einen Einmarsch ausgesprochen hat.

Aber eigentlich ist das, was in Lybien momentan passiert, Massenmord, die Ausrottung eines ganzen Volkes.
Und wieso sollte es ein zweites Afghanistan oder Irak geben, wenn man so etwas unterbindet?
Man braucht doch nur die Finger von dem Öl der Lybier lassen!

 

Das ganze ist natürlich komplexer, doch darf man bei diesen Greueltaten des Ghadaffi- Clans weiter zu sehen?
Wie es die gesamte Welt momentan macht...

 

 

Aber wieder zu unserer Kanzlerin, die sich heute um ihren millionenschweren Vorstandsposten bei irgendeinem Stromgiganten gebracht hat.

 

Hat sie sich wirklich wegen ihres Super- Wahljahres die Zukunft verbaut?
Das würde, denke ich,  ihrer bisherigen Logik und  Handlungsweise absolut widersprechen.

 

Oder weil ihr die Sicherheit des Volkes am Herzen liegt? Und sie vielleicht nicht Kanzlerin von toten und verstrahlten Untertanen werden möchte...

 

Nein, die Königin der Herzen ist tot und die Frau aus der Uckermark würde sicher nicht in Luise von Preußens oder Diana Spencers Fußstapfen passen. Dann hätte sie ja auch längst schon etwas angesichts der unzähligen Morde durch Ghadaffis Leute unternommen.

 

 

Es muß etwas anderes sein, was sie bewogen hat, ihre alternativlosen Entscheidungen nun über den Haufen zu werfen.

Und wenn man einmal davon ausgeht, daß politisches Kalkül oder eine plötzliche Erweichung des Herzens nicht in Frage kommen, dann bleibt eigentlich nur eine Möglichkeit.

 

Der Frau geht angesichts der schrecklichen Bilder aus Japan der Pöppes auf Grundeis.

 

Nichts anderes!

 

Wolle

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Aufgelesen

Falsches Spiel mit tunesischen Pflegeschülern

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=18340#more-18340

Weisheiten

„Die Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich hingenommen."


Arthur Schopenhauer

Ein Kreuz für die Demokratie

"Heißa, es ist Wahltag." wird die Zeitung fürs Fußvolk der Demokratie wohl einen Tag vorher in ihrer bundesweit kostenlosen Ausgabe als Aufmacher liefern.
Und die Mutti der Nation wird uns auf ihre gewohnt zurück haltende Art auf Seite 1 entgegen lächeln.
Das mag der Deutsche!
Denn was nützt ein Strahlemann von Bundeskanzler, der sein Volk verrät und sich dann an die Oligarchen verdingt?
Da ist einem eine Frau, ein Mensch wie du und ich, schon lieber. Zudem eine Frau mit Durchblick, die weiß, was am besten fürs Deutsche Volk ist. Die sich nicht beirren läßt, wenn es um den Deutschen Aufschwung geht und sich auch nicht davor scheut, Tacheles zu reden, wenn es um den Preis für blühende Märkte geht.
Ja, die Deutschen lieben diese Frau, die sich aus der Uckermark aufmachte, um im Westen dem Wohle des Deutschen Volkes zu dienen. Und für blühende Landschaften zu sorgen.
Und das tolle, diese blühenden Landschaften wird es bald Europa- weit geben: Mutti hat es sich auf die Fahnen geschrieben, ihre Werte nicht für sich zu behalten, einem einzigen Land zu vermitteln.
Denn Deutschland ist jetzt Europa und Europa Deutschland. Und wer eine Währung hat, hat auch eine gemeinsame Wirtschafts- und Geldpolitik!
Hat Verantwortung für alle im Verbund.
Und auch für diese ethischen Maßstäbe lieben wir sie.
Wer böse war und immer über seine Verhältnisse gelebt hat,, muß dann auch mal sparen.
Aber die jungen Menschen in diesen Ländern verstehen sicher, daß ihre Zukunftsperspektiven momentan gerade mal nicht so gut sind.

Denn am Ende warten ja die blühenden Landschaften.

 

 Man wird unschwer meinen Zynismus aus diesen Zeile heraus gehört haben. Zumindest der Leser, der  etwas kritischer durchs Leben geht, als die Allgemeinheit. Der eher hellhörig als hörig die ganzen Ereignisse dieser Tage in Politik  und Wirtschaft betrachtet.
Denn das Märchen von Mutti, das sicher durch ihren Vergleich mit der schwäbischen Hausfrau im Jahre 2008 entstanden ist zeigt, daß oft gesagtes irgendwann zur Realität für die Menschen wird.
Und mir kommt es vor, als wenn das in Deutschland recht fix geht. Denn wie kann es angehen, daß diese Frau von den Deutschen völlig außerhalb ihre Wirkungsraumes und abgetrennt von der Partei und deren agieren, wahrgenommen wird?
Einige werden die Antwort kennen.
Wer nicht, sollte sich einmal meine Gedanken zu den Wahlen im Folgenden durch lesen.

 

Wahlen in Zeiten des Mainstreams