Man denkt, man versteht die Welt nicht mehr, wenn man sich heute die Gesellschaft, die Politik, das Arbeitsumfeld und vieles mehr betrachtet. Sind wir alle der Spielball von Politikern, Unternehmern, Institutionen? Über diese und andere Gegebenheiten unserer Tage wird hier berichtet. Wir möchten Interessierte einladen, uns bei unseren Gedanken über die Politik, Meinungsmache, Korruption uvm. zu begleiten.
Eigentlich ist der Ausspruch ja untrennbar mit Großbritannien verbunden. Mit dem Engländer und seinem Anspruch auf die eigenen vier Wände. Die bei ihm wohl einen ganz eigenen Stellenwert einnehmen.
Doch das Recht auf Schutz und Unantastbarkeit des Privatlebens ist doch eigentlich in jeder Verfassung irgendwie festgelegt.
Und wohl jeder Mensch, weltweit, identifiziert sich doch darin mit dem Engländer, daß dieser persönliche Bereich etwas ganz besonderes ist.
Da muß das Heim auch nicht unbedingt ein beschauliches Reihenhaus in irgendeinem Londoner Vorort sein.
Die eigenen vier Wände sind tabu für Außenstehende. Man kann schalten und walten wie einem beliebt, seine ganze Persönlichkeit in die Gestaltung dieses Bereichs einbringen.
Sich ein gemütliches Heim schaffen.
Sich über die Welt da draußen Gedanken machen und auch mal seinem Frust über Vorgesetzte, Nachbarn, Freunde... die einem übel mitgespielt haben, Luft machen.
Sie ist also ganz wichtig, diese Privatsphäre.
Doch so privat, wie man es von den Engländern kennt und auch für sich persönlich beansprucht, ist das ganze heute gar nicht mehr.
Die individuelle Gestaltungsmöglichkeit wird z.B. durch das uniforme Angebot an Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen sehr stark eingeschränkt.
Das freie Entfalten der Persönlichkeit ebenfalls, denn die Informationen zu Gut und Böse zu Lustig und Abstoßend - eben zur Meinungsbildung jeglicher Art - werden von außen gezielt eingeschleust.
Und erzeugen eine erhebliche Gleichschaltung der Menschen auch im privaten Bereich.
Wohl dem, der jetzt an Orwell denkt.
Wie weit das heute fortgeschritten ist, wird im folgenden Blog von Jacob Jung wieder einmal hervorragend erklärt.