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Man denkt, man versteht die Welt nicht mehr, wenn man sich heute die Gesellschaft, die Politik, das Arbeitsumfeld und vieles mehr betrachtet. Sind wir alle der Spielball von Politikern, Unternehmern, Institutionen? Über diese und andere Gegebenheiten unserer Tage wird hier berichtet. Wir möchten Interessierte einladen, uns bei unseren Gedanken über die Politik, Meinungsmache, Korruption uvm. zu begleiten.

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Die Katze läßt das Mausen nicht

Man könnte es nicht glauben, wenn man es nicht selbst immer wieder erleben würde. Der Raubbau am Deutschen Volke geht weiter und da läßt man sich selbst  von bevorstehenden Wahlen nicht beeindrucken. Die Spitzenpolitiker- Regulierer ist wohl treffender - lassen es sich nicht nehmen, auch in der Wahlkampf- Phase, wo der Bürger besonders hellhörig sein sollte, weiter am Sozialabbau unseres Lande zu arbeiten.

Aber sie gehen wohl recht in der Annahme, daß das Volk kein bißchen hellhörig ist. Denn der Same vom Facharbeitermangel ist ja schon lange gesät. Wurde auch schon mehrmals bewässert.
Und bekommt jetzt eben nur seine letzte Düngung, damit die Ernte möglichst rasch
eingefahren werden kann.


Daß diesmal sogar der SPD- Kanzlerkandidat Steinbrück  mit seinem unqualifizierten Kommentar zu Berlusconi und Grillo aufgrund ihrer Wahlergebnisse der Frau v.d. Leyen Schützenhilfe leistet, mag Zufall sein.  

Aber die Meldung, daß die "Verordnung" zur Öffnung des Deutschen Arbeitsmarktes auch für nicht Studierte von Frau v.d. Leyen nun auf den Wege gebracht wurde, hätte den Deutschen Bürger sowieso nicht mehr sonderlich berührt.
 

 

Also war Ablenkung gar nicht mehr nötig, Herr Steinbrück!

Der Facharbeitermangel ist, wie eigentlich schon hinlänglich bekannt sein müßte, an den Haaren herbei gezogen. Ein weiteres Instrument, um das Lohnniveau der Deutschen durch billige Konkurrenz weiter in den Keller zu treiben.
Und bezeichnenderweise wird die Arbeitsagentur, die heute nahezu ausschließlich mit Zeitarbeitsfirmen zusammen arbeitet, ihre Kunden zu diesen abschiebt und dazu nötigt, prekäre Jobs anzunehmen, auch mit der Abwicklung der ausländischen Facharbeiter beauftragt.

Die einen werden in Billiglöhne gedrängt, andere zur eventuellen weiteren Läuterung in HartzIV gesteckt. Und die billigen ausländischen Fachkräfte werden in den Unternehmen  installiert, damit diese auch dem letzten renitenten Mitarbeiter, der die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt hat, leichter die rote Karte zeigen können.

Ich weiß nicht, ob es zum Volk schon durch gedrungen ist, aber eine langjährige Betriebszugehörigkeit, vermeintliche Unersetzbarkeit oder das duzen mit dem Betriebsleiter ist heute kein Garant mehr für die Sicherung des Arbeitsplatzes.
Jeder, ob Facharbeiter, Akademiker oder sonstige Arbeitnehmer, können heute vom Unternehmen entsorgt werden. Und dann ganz leicht innerhalb eines Jahres sozial so weit absteigen, daß sie von den Gewinnern des Systems zu dessen Verlierern werden.
Eben zu jenen, auf die sie sonst Nachmittags im TV immer nur verächtlich herab geschaut haben.
 

 

Ich denke, daß diese Menschen ihre ganz eigene Meinung zum  Facharbeitermangel haben.

 

U. Eden

 

 

Lesenswert auch die Kommentare zu diesem Artikel der FAZ, die wieder einmal zeigen, daß die Leser eine ganz andere Meinung haben als das Blatt.

 

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/nicht-eu-auslaender-fachkraefte-sollen-leichter-nach-deutschland-kommen-12096252.html

 

 

 

 

 

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