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  • : Man denkt, man versteht die Welt nicht mehr, wenn man sich heute die Gesellschaft, die Politik, das Arbeitsumfeld und vieles mehr betrachtet. Sind wir alle der Spielball von Politikern, Unternehmern, Institutionen? Über diese und andere Gegebenheiten unserer Tage wird hier berichtet. Wir möchten Interessierte einladen, uns bei unseren Gedanken über die Politik, Meinungsmache, Korruption uvm. zu begleiten.
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23. September 2013 1 23 /09 /September /2013 10:46

Sicherheit statt Nachhaltigkeit


Gestern hat das Deutsche Volk gewählt und sich entschieden.

 

Für weitere vier Jahre der Ausbeutung
Für die Fortführung des Sozialabbaus
Für die Radikalisierung der Märkte
Für die klare Linie des Geldes

Und man kann es ihm nicht verdenken.
 
Die Meinungsforschungsinstitute haben richtig gelegen, was Merkel angeht.
Da es der SPD wohl zu schwierig erscheint, unseren Staat wieder in Richtung Sozialstaat umzubauen, hat sie ja von Anfang an eine Koalition RRG ausgeschlossen.
Und den Deutschen scheint der Sozialstaat ja auch ziemlich am Hintern vorbei zu gehen.
Klar, man möchte bei dem oft schwierigen Auskommen sein schwer verdientes Geld  nicht auch noch dem arbeitsfaulen Pack in den Hintern schieben.
Wie wenig sensibel das Volk im sozialen Bereich ist, erkennt man am Stimmenverlust der Linken. Die Raffgier der Unternehmen ist, wenn überhaupt, vom Wähler nur bei der FDP abgestraft worden.
Aber Merkel kann sich jetzt nicht mehr verstecken und alle künftigen Entscheidungen werden auf sie zurück fallen.
Und es wird sie in den nächsten Jahren einige Anstrengungen kosten, der Deutschen Wirtschaft weiterhin Aufträge zuzuschanzen.
Das wird den weltweiten Kriegen nicht gut tun und dem Zusammenhalt der Staaten in Europa ebenfalls nicht.
Aber so lange den Deutschen das Märchen vom Krisengewinner Deutschland weiter suggeriert werden kann, werden sie Merkel die Stange halten.
Schön oder das positive am Ganzen, ist die Klärung der Fronten. Die FDP ist zur Bedeutunsgslosigkeit verkommen und neben dem Volksverblender CDU existiert da noch diese HartzIV Partei, der der sozialistische Grundgedanke abhanden gekommen ist. Und dessen Wähler auch immer mehr daran zweifeln, daß sie den Linksruck noch einmal schaffen.
Obwohl die Linken Stimmen verloren haben, sind sie mit den Grünen drittstärkste Macht im Land geworden.
Eigentlich noch ziemlich deprimierend, daß beim Deutschen soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz den gleichen Stellenwert haben. Aber dieses momentane Gleichgewicht wird sich beim versagen von CDU und SPD künfig sicher eher zu Gunsten der Linken ändern.
Und noch etwas positives: Die Linken bleiben dem Bundestag als Regulator erhalten. Und mit Wegfall der FDP hat sich auch das Redeverhältnis der Linken im Bundestag erhöht.
Man wird bei ihnen immer weniger weghören können.

Aber über den Schaden an der Demokratie  und am Sozialsystem Deutschlands durch weitere 4 Jahre CDU möchte ich gar nicht nachdenken.
Da kann man wirklich nur hoffen, daß die SPD zu ihren eigentlichen Werten zurück findet und sich für den Bürger unverkennbar gegen die CDU abgrenzt.
Das wäre für mich die Lehre, die sie aus dieser Wahl ziehen müßte, um wieder Volkspartei zu werden.

Mit Volkspartei hat Merkel übrigens nicht so unrecht. Denn bei den kapitalistischen Wertvorstellungen der Deutschen ist die CDU die einzige Partei, die hier mit klaren Aussagen auftritt. Eine deutliche Linie verfolgt.
Wenn auch der Wohlstand, den sie nährt, nicht der des Volkes ist.
Man kann echt nur hoffen, daß die SPD sich auf ihre Werte besinnt und dem etwas entgegen setzt. Aber dafür bedarf es sicher erst einer Revolte in dieser Partei.

 

 

U.E.

 

 

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Published by Gisi & Wolle
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Falsches Spiel mit tunesischen Pflegeschülern

 

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Weisheiten

„Die Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich hingenommen."


Arthur Schopenhauer

Ein Kreuz für die Demokratie

"Heißa, es ist Wahltag." wird die Zeitung fürs Fußvolk der Demokratie wohl einen Tag vorher in ihrer bundesweit kostenlosen Ausgabe als Aufmacher liefern.
Und die Mutti der Nation wird uns auf ihre gewohnt zurück haltende Art auf Seite 1 entgegen lächeln.
Das mag der Deutsche!
Denn was nützt ein Strahlemann von Bundeskanzler, der sein Volk verrät und sich dann an die Oligarchen verdingt?
Da ist einem eine Frau, ein Mensch wie du und ich, schon lieber. Zudem eine Frau mit Durchblick, die weiß, was am besten fürs Deutsche Volk ist. Die sich nicht beirren läßt, wenn es um den Deutschen Aufschwung geht und sich auch nicht davor scheut, Tacheles zu reden, wenn es um den Preis für blühende Märkte geht.
Ja, die Deutschen lieben diese Frau, die sich aus der Uckermark aufmachte, um im Westen dem Wohle des Deutschen Volkes zu dienen. Und für blühende Landschaften zu sorgen.
Und das tolle, diese blühenden Landschaften wird es bald Europa- weit geben: Mutti hat es sich auf die Fahnen geschrieben, ihre Werte nicht für sich zu behalten, einem einzigen Land zu vermitteln.
Denn Deutschland ist jetzt Europa und Europa Deutschland. Und wer eine Währung hat, hat auch eine gemeinsame Wirtschafts- und Geldpolitik!
Hat Verantwortung für alle im Verbund.
Und auch für diese ethischen Maßstäbe lieben wir sie.
Wer böse war und immer über seine Verhältnisse gelebt hat,, muß dann auch mal sparen.
Aber die jungen Menschen in diesen Ländern verstehen sicher, daß ihre Zukunftsperspektiven momentan gerade mal nicht so gut sind.

Denn am Ende warten ja die blühenden Landschaften.

 

 Man wird unschwer meinen Zynismus aus diesen Zeile heraus gehört haben. Zumindest der Leser, der  etwas kritischer durchs Leben geht, als die Allgemeinheit. Der eher hellhörig als hörig die ganzen Ereignisse dieser Tage in Politik  und Wirtschaft betrachtet.
Denn das Märchen von Mutti, das sicher durch ihren Vergleich mit der schwäbischen Hausfrau im Jahre 2008 entstanden ist zeigt, daß oft gesagtes irgendwann zur Realität für die Menschen wird.
Und mir kommt es vor, als wenn das in Deutschland recht fix geht. Denn wie kann es angehen, daß diese Frau von den Deutschen völlig außerhalb ihre Wirkungsraumes und abgetrennt von der Partei und deren agieren, wahrgenommen wird?
Einige werden die Antwort kennen.
Wer nicht, sollte sich einmal meine Gedanken zu den Wahlen im Folgenden durch lesen.

 

Wahlen in Zeiten des Mainstreams